Wer gegenüber einem Tier Mitleid fühlt,dem wird auch Gott Mitleid schenken.

aber

In regelmäßigen Abständen werden wir nun unsere

♥  "Katze des Monats"  ♥️

  und unseren 

♥  "Hund des Monats"  ♥️

vorstellen. 

 

Warum gerade diese Tiere, was macht gerade diese Schützlinge so besonders? Es gibt viele Gründe, einige davon wollen wir hier auch benennen:

 

–          Wir alle waren uns einig, dass es genau dieser

           Schützling werden soll 🙂

–          Sie sind besonders liebenswerte Artgenossen

–          Sie haben ein besonders schlimmes Schicksal

–          Sie sind "kleine Wunder", sie haben einen außergewöhn-

           lichen Überlebenswillen und  in besonderem Maße um

           ihr  Leben gekämpft

–          Sie haben eine tolle Entwicklung hinter sich und

           sind bereit, in ein neues Zuhause umzuziehen

–          Sie warten vielleicht schon lange und wir wollen endlich

           auf diese liebenswerten Fellnasen aufmerksam machen

–          Sie sind keine Kitten /  Welpen mehr 

–          Sie werden – trotz ihrer Liebenswürdigkeit – so oft

           einfach übersehen

–          ……. ?

Wenn Sie möchten, sagen Sie uns doch einfach, welchen Grund es gibt, dass Sie genau dieses Tier adoptieren möchten. Wir jedenfalls legen Ihnen unser Tier des Monats ganz besonders ans Herz  

HEUTE MÖCHTEN WIR IHNEN EINEN GANZ BESONDEREN HUND VORSTELLEN:

MESSI – RASSE-MISCHLING – männlich – kastriert – hellbraun – 40 cm – *04.07.2012

ein eher kleiner Hund, wie ein Welpe noch absolut verspielt, auch ein wenig nervös – braucht daher jemanden, der ihm Sicherheit und Vertrauen gibt, Führung vermitteln kann, er ist ansonsten einfach knuddelig, Familientauglich: ja, keine kleinen Kinder, da er schnappen könnte, wenn er noch kein Vertrauen hat und hektische Bewegungen und laute Geräusche in der Familie noch nicht einschätzen kann, ab Teeny-Alter o.k., leinenführig, Autofahren-erprobt 🙂 keine Krankheiten, Hundeverträglich: mit beiden Geschlechtern, Katzenverträglich:  nicht bekannt

MESSI'S Traurige Geschichte:

Messi war bislang ein lieber Hund, er lebte bei einer Frau, "seinem Frauchen" und ihrer Großmutter, die dann aber verstarb. Da sein Frauchen keine Arbeit hatte, keine eigene Wohnung, blieb ihr nun nichts anderes übrig, als zu ihrer Mutter zu ziehen. Messi wollte nur menschliche Nähe und sein Kuschelkörbchen behalten, hatte er sich doch wohlgefühlt bei seinem Frauchen und deren Großmutter, alles war gut – bis zu diesem Zeitpunkt. Der Umzug ging von Statten, aber der kleine Messi war in diesem neuen Zuhause bei der Mutter des Frauchens absolut nicht nicht erwünscht, regelrecht verhasst, man wollte ihn nur loshaben und so schob man den armen kleinen Kerl ins Tierheim ab. Wir wissen bis heute nicht, was genau in dieser Zeit vorgefallen ist, sodass seine Geschichte ein solch schlimmes Schicksal erfährt…..Gefühllos gab sein Frauchen dann noch alle seine Spielsachen und sein Bettchen mit im Tierheim ab, nichts durfte mehr an ihn erinnern, das wars, das AUS für unseren Messi und somit begann sein langer Leidensweg. Für den kleinen Kerl, der bislang in einer Familie aufwuchs, brach eine Welt zusammen, es war wohl "der absolute Albtraum seines Lebens".  

Messi war dann eigentlich nicht lange im Tierheim. So ein schönes und süßes Hündchen wollte doch jeder. Er war bislang unauffällig, lieb, zutraulich und so  fand er schnell ein Zuhause bei einer Familie in Deutschland. Nach 2 Tagen – wie es ihm wohl geschah (?) – müpfte Messi einfach auf, wurde sehr dominant, wie man uns erzählte, und wenn man ihn anschrie und mit ihm laut schimpfte, schnappte bzw. biss er zu :-(((  So geschah es doch tatsächlich, dass diese Familie, die ihn so lieb und süß fand, ihn direkt geradelinks wieder im Tierheim abgegeben hatte. Die Gegebenheiten konnten nun nicht mehr genau ausfindig gemacht werden, natürlich gehört es sich nicht, wenn ein Hund solche Verhaltensweisen zeigt, aber er ist ein Tierschutz-Hund, wie alle unsere anderen Hunde, die auch ein gutes Zuhause gefunden haben, haben sie doch alle ihre ganz persönliche Geschichte – und brauchen Menschen, die mit ihnen arbeiten können, die ihnen Vertrauen geben / zeigen können, dann kommt so viel Gutes zurück. 

Aber die Geschichte ist immer noch nicht zu Ende :-(((( Aus dem Tierheim wurde er wieder direkt von einer anderen Familie adoptiert, wie schon gesagt, man findet ihn ja so süß und lieb. Aber jetzt kommt es ganz Dicke: WIEDER DAS GLEICHE SPIEL!!! Am Anfang war Messi lieb und brav und sobald er Schwäche bemerkte, man ihn anschrie, laut und hektisch war, fing das Spiel wieder von vorne an. Die Adoptanten erzählten auch, dass sie Besuch hatten und als der Besuch ständig sehr laut lachen musste, schreckte Messi derart auf und ging auf ihn los. Was hieß das jetzt für unseren armen Messi? Wieder zurück "postwendend", ab ins Tierheim. Auch in dieser Familie wollte man ihm nicht die Zeit geben, Vertrauen aufzubauen und anzukommen. So wartet er nun schon wieder im Tierheim – und nun schon fast zwei schlimme Jahre auf seine nächste Chance…………… 

Im Tierheim klappt es wiederum sehr gut mit Messi. Wie auch immer, es ist eben der Mix aus sanfter, geduldiger Zuwendung und Führung, die den Tieren hilft. Mit viel Liebe und Geduld baut er wieder Vertrauen auf und es ist schon lange her, dass Messi geschnappt hat, da er sich mit seinen Bezugspersonen wohl fühlt.  

Wenn er mit den Helfern auf Ausflüge mitkommt oder beim Spazierengehen gibt es absolut keine Probleme. Man kann auf den Fotos erkennen, wie glücklich er dann ist und regelrecht aufblüht, er ist dann ein ganz anderes Hündchen, hat nicht mehr die Traurigkeit in sich, denn wie gerne würde er das öfter machen, aber im Tierheim haben die Helfer für die einzelnen Hunde nicht die Zeit, die ihnen in einem eigenen Zuhause zukommen würde.  Er bräuchte eine starke Hand, die ihm aber gleichzeitig das Vertrauen und die Sicherheit schenkt, dass er nie mehr zurück ins Tierheim muss. Denn er leidet sehr unter der Situation im Tierheim. 

Sicher ist er durch das Erlebte ein komplizierter Hund geworden, ein eben nicht ganz einfacher Hund, aber vielleicht gibt es ja Jemanden da draußen, der für ihn geschaffen ist, manchmal haben solche Hunde das große Glück und es findet sich ein menschliches Pendant und es wird "eine Verbindung fürs Leben". Wir wünschen ihm das sooooooo sehr, sooooooo sehr, dass er nicht sein ganzes Leben im Tierheim verbringen muss! 

Für Messi suchen wir daher eine liebe und einfühlsame Familie, die ihm Zeit, Fürsorge, Liebe und Geduld entgegenbringen kann damit er wieder Vertrauen fasst und endlich ein sicheres Zuhause haben kann. Wie erwähnt sollten Kinder auf jeden Fall größer und erfahren im Umgang mit Hunden sein. Da Messi sehr sozial ist, wäre er auch ein idealer Zweithund und würde sich über die Gesellschaft eines Artgenossen freuen. 

Ein ausbruchsicherer Garten könnte Messi zum rumtoben sicherlich  ebenfalls gefallen, ist aber kein Muss. 

Messi wird geimpft, gechipt und kastriert vermittelt.

Wir vermitteln deutschlandweit im Rahmen unseres Adoptionsverfahrens unter Abschluss eines Schutzvertrages mit einer Schutzgebühr und einem positiven vorherigen Kontaktbesuch.

Messi kann in Deutschland in Oberhausen auf  seiner Pflegestelle zum gegebenen Zeitpunkt sehr gerne für ein Kennenlernen besucht werden. 

Source: New feed

Olive leger,   JUNGHÜHNER,   N D Mehrfach – Schutz – Geimpft ab März abzugeben, Vorbestellungen jetzt möglich.

Bei Abgabe sind die Rassetiere 18. bis 22. Wochen alt.

Weiteres bitte meinem Profiltext Entnehmen.

Araucana Hühner verfügen über einige einmalige Merkmale unter den Haushühnern. Zum einen sind die Bommeln oder Tuffs zu bemerken, die als abstehende kurze Federbuschel aus einer walzen- oder warzenartigen Hautfalte anstelle der Ohrlappen wachsen.

Das bedeutsamere Merkmal der Araucana Hühner sind jedoch die grünen Eier mit blauen Einschlägen, weswegen sie Grünleger genannt werden und für die Erzüchtung anderer Grünleger genutzt werden. Da es auch Zuchtschläge mit rosanen und roten Eiern gibt, werden sie in den USA und auch Großbritannien „Easteregg-Layer“ genannt.

Zudem fehlten bereits der Wildform in Chile die Schwanzwirbel, die Bürzeldrüse und damit auch die Schwanzfedern. Aufgrund vom Kämpfereinschlag wirken Araucana Hühner etwas aufrechter in ihrer Erscheinung als andere gängige Hühnerrassen.

Haltung

Die Hühner aus der Andenregion in Chile sind noch heute sehr robust, suchen fleißig ihr Futter und können mit etwas Pflege sehr zahm werden. Wenn der Innenraum groß genug wäre, dann könnten Araucana Hühner selbst ohne Freilauf gehalten werden. Doch viel lieber wollen die flinken Tiere über Tag ins Freie und nach Futter suchen. Wer den Freilauf einzäunen muss, der soll einen dichten und hohen Zaun wählen. Es wird berichtet, dass Araucana Hühner eine Höhe von 1,5 Metern locker überwinden können, Löcher im Zaun sehr schnell finden und sich nicht so einfach einfangen lassen. Im Allgemeinen entwickeln die flinken Vögel einen ruhigen Charakter und sind anspruchslos.

Aufgrund vom gefiederten Kopfschmuck soll der Halter sehr darauf achten, dass er keine breiige Nahrung anbietet, da die Kopffedern schnell verklumpen. Futterresten im Gefieder fördern das Federpicken. Die Hühner dürfen sich solche schlechten Eigenschaften gar nicht erst angewöhnen.

 

Eier und Legeleistung

Araucana Hennen legen im ersten Legejahr rund 180 Eier, die wenigstens 50 Gramm wiegen und eine grünblaue oder blaugrüne Eischale haben.

Die Erbanlage der Grünleger wird dominant vererbt:

Wenn das andere Elterntier ein Weißleger ist, dann geht die Eifarbe der kommenden Generation ins Bläuliche.

Bei Braunlegern wird die nächste Generation grüne Eier legen, bei Marans geht es sogar ins olivgrüne oder olivebraune.

Die Hennen machen im Winter eine Legepause. Es wird allerdings berichtet, dass sie in einem hellen und einladenden Hühnerstall auch im Winter einige Eier legen.

Grünleger – Hühner die grüne Eier legen

Araucana legen grüne Eier. Dies ist zweifelsfrei ein Grund, weshalb diese Hühnerrasse inzwischen weltweit verbreitet ist. In einigen Regionen ist diese Hühnerrasse ausschließlich unter dem Namen „Grünleger“ bekannt.

Araucana ist die einzige Hühnerrasse, die grüne Eier legt. Zwar findet man bei vielen Geflügelfarmen sogenannte „Grünleger“, die den typischen Araucana kaum ähnlich sehen. Bei genauem Blick legen diese Hühner zwar grüne Eier, sind jedoch durch eine Kreuzung mit Araucana Hühnern entstanden. Hier nutzt man die dominante Vererbung der Eifarbe, die jedoch von Generation zu Generation die Eier immer heller werden lässt.

Werden die Eier mit der Brutmaschine ausbrütet, dann ist auf eine geeignete Wärmelampe zu achten.

Wer diese Details beachtet, der wird sich über robuste Küken freuen, die Ausfälle werden gering sein.

Doch es gibt eine Besonderheit, mit der die Schlupfrate und der Aufzuchterfolg massiv leiden würden. Wenn Hahn und Henne die buschigen Bommeln bei den Ohrscheiben ausprägen, dann werden viele Küken in den Eiern bereits absterben oder das Kükenalter nicht überleben.

Deswegen darf immer nur ein Elternteil der Araucana Hühner diese Bommeln ausprägen, um diesen Gendeffekt zu umgehen. Es werden deswegen keine reinerbige Bommelträger gezüchtet.

Farbschläge

Anerkannte Farbschläge:

Wildfarbig

Goldhalsig

Gold-Weizenfarbig

Blau-Weizenfarbig

Blau

Schwarz

Schwarz-Rot

Gesperbert

Weiß

Silberhalsig

Blau-Rot

Blau-Wildfarbig

Blau-Goldhalsig

Die letzten drei Farbschläge werden in Deutschland nicht für Zwerg-Araucana-Hühner anerkannt. Hähne haben einen mittellangen Halsbehang und vollen Sattelbehang. Die Hennen unterscheiden sich vom Hahn nur durch die geschlechtsspezifischen Merkmale und nehmen eine etwas waagerechtere Haltung ein. Die Zwergform soll der Großform abgesehen vom Gewicht möglichst nahekommen.

Farbvarianten und Aussehen

Die Araucana haben eine sehr stark nach oben gerichtete, aufrechte Körperhaltung, was den Einschlag von Kampfhuhnarten erkennen lässt. Statt der Ohrscheiben oder schlichter „Bärte“ haben die Araucana mitunter Ohrbüschel oder „Bommel“, auf Hautwucherungen aufsitzende Kleinfederbüschel, entwickelt. Sie besitzen einen Erbsenkamm und grüne Ständer. Typisch für die Rasse ist die Schwanzlosigkeit, die auch fehlende Schwanzwirbel und eine fehlende Bürzeldrüse mit einschließt.

In Deutschland sind dreizehn Farbvarianten anerkannt, sie reichen von wildfarbig über weizenfarbig, schwarz und blau mit diversen Zeichnungen und Varietäten.

Gut zu wissen

Die Eier von Grünlegern gelten als gesünder, da sie kein oder weniger Cholesterin enthalten. Es handelt sich um einen Mythos, da dieses nur für die Eier weniger Hennen zutrifft. Damit müsste für „gesündere“ Eier jede Henne einzeln ausgewertet und dann mit vergleichbaren Exemplaren separiert werden.

Die Farbe der Eier geht auf die Einlagerung von Abbauprodukten aus dem Blut, der Galle oder anderen Bestandteilen des Körpers zurück. Doch nur bei Grünlegern zieht sich diese Färbung durch die ganze Schale bis zum Inneren durch. Sie wird auf Gallensäure zurückgeführt.

Möglicherweise haben sich halbwild gehaltene Araucana Hennen mit grünen Eiern deswegen durchgesetzt, da grünliche Eier besser getarnt sind.

Reinrassige Araucana haben keine Schwanzwirbel, keine Schwanzfedern und keine Bürzeldrüse. Zudem haben reinrassige Exemplare immer einen roten Erbsenkamm. Es gibt jedoch vermischte Exemplare, die wieder einen normalen Hühnerschwanz oder einen anderen Kamm ausbilden.

Araucanas ohne Schwanz sind teils auch als „Kaulhühner“ bekannt.

Die Zucht ohne Schwanz würde in Deutschland laut §11b des Tierschutzgesetzes als Qualzucht gelten und wäre damit zu vermeiden. Da die Urform der Araucana Hühner bereits keinen Schwanz hatte, ist es eine Erhaltungszucht ursprünglicher Eigenschaften.

Araucana Hühner werden in Deutschland als Groß- und Kleinform mit drei Kopfformen anerkannt:

Bommeln ohne Backen- und Kehlbart

Bommeln mit Backen- und Kehlbart

Backen- und Kehlbart ohne Bommeln

Der gefiederte Kopfschmuck der Araucana Hühner kann die Sicht behindern. Deswegen sollten sie nicht mit Hühnern ohne Haube zusammen gehalten werden, da diese ihnen ansonsten schnell überlegen sind.

Araucana Hühner sind mit etwas Pflege einfach in der Haltung, für den Züchter sind sie jedoch eine Herausforderung.

Ab den 1960er Jahren lösen Legehybriden die festen Hühnerrassen in der kommerziellen Haltung ab. Zu diesem Zeitpunkt wird die private Hühnerhaltung und Hühnerzucht zum Hobby, womit zugleich die Araucana als Liebhabergeflügel entdeckt werden.

Zwerg-Araucanas wiegen mit dem Hahn rund 850 und mit der Henne rund 750 Gramm. Das Eigewicht liegt bei wenigstens 32 Gramm.

 

Ursprünge der Araucanas

Gesichert gilt, dass Araucana Hühner im Jahr 1890 in Chile entdeckt wurden. Die Einheimischen der Region wurden der Überlieferung zufolge nie durch die Spanier besiegt. Das indigene Volk wurde einst Araucana genannt, es nennt sich selber Mapuche. Also wurden ihre schwanzlosen Hühner Araucanas genannt. Diese halbwilden gefiederten Nutztiere lebten bereits in den Andenregionen von Chile, Argentinien und in Teilen Brasiliens.

Bislang ungeklärt ist, wie diese Wildform der Araucanas entstand. Es wird sogar aufgrund der fehlenden Schwanzfedern gemutmaßt, dass sie nicht vom Urahnen aller Haushühner, dem Bankivahuhn, abstammen. Andere Vermutungen gehen darauf zurück, dass Christoph Columbus und weitere Reisende aus der alten Welt Hühner mitbrachten, die sich schnell verbreiteten und über Jahrhunderte hinweg zu dieser Urform der Araucanas wurden.

Am wahrscheinlichsten ist jedoch, dass die ersten Hühner bereits über 100 Jahre vor der Entdeckung durch Columbus von den Polynesiern nach Südamerika eingeführt wurden. Später flossen Landrassen aus dem Mittelmeerraum ein. Diese These stützt sich damit, dass DNA-Analysen eine hohe Ähnlichkeit der Araucaner Hühner mit denen auf den Inseln von Polynesien belegen.

Die im Jahr 1890 entdeckte Urform der Araucana Hühner könnte sich durch die weitere Mischung mit anderen Haushuhnrassen in Chile noch etwas geändert haben, womit wir nicht sicher wissen, wie einstige Araucanas aussahen.

 

Entwicklung der Rasse Araucana

Die ersten Araucana Hühner gelangten bereits zu Zeiten ihrer Entdeckung nach Nordamerika. Im Jahr 1900 und 1914 erreichten sie von dort auch Deutschland, wurden sogar 1921 auf der Weltgeflügel-Ausstellung in Den Haag präsentiert, aber noch nicht weiter gezüchtet. Ab 1920 wurden Araucana Hühner bereits in England und Spanien gehalten.

George Malcolm war ein schottischer Züchter, der in den 1930er Jahren maßgeblich den Rassestandard heutiger Züchtungen geprägt hat. Er erzüchtete zudem lavendelfarbige Araucanas. In Nordamerika züchtete zeitgleich W. Browner Araucana Hühner und kreuzte andere Rassen ein.

1960 trafen weitere Araucanas aus den USA in Deutschland ein, womit hier die gezielte Nachzucht begann.

Heutige Bedeutung der Araucana Hühner

Araucana Hühner sind auch als Grünleger bekannt, da sie als einzige Stammform grüne Eier legen. Da diese Eigenschaft dominant vererbt wird, werden Araucanas als Ausgangsrasse eingesetzt, um weitere „Grünleger“ zu erzüchten. Werden Hybride wiederum mit anderen Haushuhnrassen gekreuzt, dann geht die Eigenschaft der grünen Eier nach und nach verloren.

Nicht allein aufgrund der Farbe, sondern auch aufgrund der nicht ganz stimmigen These, dass grüne Eier weniger Cholesterin enthalten, erfreuen sich die ohnehin hübschen Hühner einer großen Beliebtheit. Das schwanzlose Federvieh mit seinen Bommeln oder Bärten wird zugleich als Zierhuhn sehr geschätzt und zählt nicht allein in Deutschland zu den gefragten Haushuhnrassen.

 

Zuchtbemühungen und Maßnahmen zum Rassenerhalt

Im Jahr 1962 gründete sich der deutsche „Sonderverein zur Erhaltung des Araucana- und Zwerg-Araucana-Huhnes“. Das geht auf die Initiative von Friedrich W. Proebsting zurück, der mit den Züchtern Welberts, Voßhenrich und weiteren zusammenwirkte. Es wurde ein eigener Zuchtstandard erstellt, womit Araucana Hühner im Jahr 1965 durch den BDRG anerkannt wurden.

Trotz einer teils geringen Population mit damit eintretenden genetischen Problemen wurden umgehend verschiedene Farbschläge erzüchtet. Vermutlich aufgrund dieser Problematik importierte Proebsting im Jahr 1964 einige Araucanas aus einem indigenen Dorf Südamerikas. Inzwischen sind für die Großrasse 13 und für die Zwergform 10 Farbschläge anerkannt, Stand 2019.

Das Ziel der deutschen Araucana Zucht besteht darin, das ursprüngliche Huhn in seiner Gestalt mit seinen Merkmalen zu erhalten. Es wird also nur auf andere Farbschläge, aber nicht auf andere Eigenschaften gezüchtet.

Ähnliche Bemühungen gibt es in anderen Ländern, in denen teils weitere Farbschläge anerkannt werden. Im internationalen Vergleich ist Deutschland mit Araucana Züchtern gut aufgestellt. Das spiegelt sich in den vielen Farbschlägen wieder, die teils jedoch sehr selten vorkommen.

Zuchtziele für Araucana Hühner

Rassereine Araucana Hühner haben nach deutschem Standard keinen Schwanz und müssen grüne Eier legen. Heutige Araucanas sollen die ursprüngliche Form behalten.

Die Hähne: Der Rumpf mit breiten Schultern, breiter Brust und vollem Bauch soll gut gerundet sein und leicht aufrecht getragen werden. Der Hahn hat reichlich Hals- und Sattelbehang. Die Flügel liegen fest an und stehen nicht nach hinten über, das Federkleid ist insgesamt fest anliegend. Araucana Hühner haben einen unregelmäßigen Erbsenkamm.

Die Bommeln, auch Federquasten oder Tuffs genannt, können bei einigen Araucana Hühnern anstelle der Ohrlappen aus einer warzenähnlichen Hautfalte wachsen. Andere Araucanas haben einen ausgeprägten Backenbart und die nächsten haben Bommeln und Backenbart.

Die Hennen unterscheiden sich zu den Hähnen nur durch geschlechtsspezifische Details.

Unterschiedliche Merkmale am Kopf oder Abweichungen vom optimalen Farbschlag werden bei Wettkämpfen „verschmerzt“, da es praktisch unmöglich ist, Araucana Hühner mit allen äußerlichen Merkmalen einheitlich zu züchten. Deswegen haben sich in verschiedenen Ländern bereits unterschiedliche Varianten und auch Hybridkreuzungen etabliert.

Kurz und bündig lauten die Zuchtziele:

Grünfärbung der Eier

Erhalt vorhandener Farbschläge

Erhaltungszucht für gesunde Gene

Erhalt der ursprünglichen Eigenschaften und Robustheit

Erhalt der ursprünglichen Form mit gut gerundetem, von oben oval wirkendem Rumpf

 

 

 

 

 

 

Source: New feed

Kleinwasserkraftanlagen sind umweltschädlich, ineffizient für die Energiewende, makroökonomisch unwirtschaftlich. Und werden staatlich immer stärker gefördert. Wissenschaftler protestieren jetzt.

“Gewässer dürfen nicht die Verlierer des Pariser Klimaabkommens sein”, warnt Senckenberg-Generaldirektor Professor Klement Tockner während eines Interviews, das ich mit ihm für das WWF-Magazin (04.21) geführt habe. Ich bin ihm schon einmal begegnet, im Februar 2020, bei unserem Flussfilmfest in München. Unter dem Motto „Aus Liebe zum Wasser“ bestaunten wir damals Flusslandschaften aus der Vogelperspektive, sahen einen Film über den König der Alpenflüsse, den Tagliamento, und diskutierten darüber, was uns Menschen mit Flüssen verbindet.

Schon damals wies der Gewässerökologe Tockner darauf hin, dass Kleinwasserkraftwerke fast nichts zur Stromversorgung beitragen, aber überproportional viel Schaden an den Gewässern anrichten. Doch was tut die deutsche Politik? Sie erhöht die Subventionen noch einmal kräftig: Seit Jahresbeginn 2021 erhalten Betreiber kleiner Anlagen (bis 500 Kilowatt Leistung) drei Cent pro Kilowattstunde mehr  als bisher. Der Bonus gilt bis zu zehn Jahre lang. Die Begründung: „Gesunkene Stromerträge u. a. aufgrund des Klimawandels stellen insbesondere kleine Wasserkraftanlagen vor große Herausforderungen“. Mit dem Geldsegen wird also gar nicht die Energiewende angeschoben, es werden schlicht die Einnahmenverluste der Betreiber kompensiert.

Vetternwirtschaft statt Einsatz für die Energiewende?

Für die Finanzspritze stark gemacht hat sich unter anderem ein mittlerweile durch die sogenannte Maskenaffäre weithin bekannter CSU-Abgeordneter: Dr. Georg Nüßlein, selbst Wasserkraftbetreiber. Die Bundesregierung schätzt, dass dieses Geschenk die Steuerzahler:innen jährlich rund 43 Millionen Euro kosten wird. Und das mindestens acht Jahre lang.

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Warum fördert die Bundesregierung solche Kleinstanlagen immer mehr, wo sie doch immer weniger Strom erzeugen? Und sie meist nicht einmal ökologische Mindeststandards erfüllen? Von den 43 Millionen Zusatzförderung für die kleine Wasserkraft könnten wir jährlich neun Windräder mit einer Leistung von drei Megawatt bauen. In acht Jahren also insgesamt 72 Stück. Alle Haushalte einer Stadt in der Größe von Regensburg könnten mit dem Ertrag von 72 Windanlagen versorgt werden. Das wäre tatsächlich ein Beitrag zur Energiewende!

Wissenschaftler:innen fordern: Energiewende nicht auf Kosten unserer Gewässer!

Dies hat nun 65 Forschende aus 30 wissenschaftlichen Institutionen auf den Plan gerufen, unter ihnen Klement Tockner. Sie empfehlen der Bundespolitik in einer gemeinsamen Stellungnahme vom 4. November 2021 dringend, die Förderung von Kleinwasserkraftwerken zu beenden. Ich kann Martin Pusch vom IBG, einem der Initiatoren der Stellungnahme, nur beipflichten, wenn er sagt: „Grundsätzlich beeinträchtigen alle Wasserkraftwerke den ökologischen Zustand der Gewässer. Extrem ist dies jedoch bei der Kleinwasserkraft der Fall: Hier steht der geringe gesellschaftliche Nutzen durch wenig Stromerzeugung den hohen ökologischen Kosten durch massive Umweltschäden gegenüber“.

Wir sind uns also einig: Die öffentliche Unterstützung von Kleinwasserkraftanlagen ist umweltschädlich. Sie ist im Sinne der Energiewende ineffizient und makroökonomisch unwirtschaftlich.

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Ich freue mich über diese Initiative aus der Wissenschaft. Wir dürfen ineffiziente Anlagen nicht fördern, sondern Stilllegung und Rückbau baufälliger Wehre fördern. Damit die Bagger nicht nur an der Baunach rollen, sondern bald auch andernorts.