Wer gegenüber einem Tier Mitleid fühlt,dem wird auch Gott Mitleid schenken.

geht

Die Ausbeutung unserer Erde wird massiv durch Industrieprodukte vorangetrieben, die besonders viele Rohstoffe und Energie benötigen.
Auf der einen Seite können wir das durch weniger Konsum ausgleichen. Auf der anderen Seite gibt es heute auch immer mehr Betriebe, die umweltschädliche Herstellungsverfahren revolutionieren, um die Ressourcen unseres Planeten zu schonen. Ein Beispiel für diese Industrie der Zukunft kommt aus der Zement- und Betonproduktion. Die ist nämlich – wie viele vielleicht nicht wissen – ein großes Problem für unsere Umwelt.

So geht Zukunft

Wie werden wir leben? Woher kommt unser Essen, unsere Energie, unsere Kleidung? Wie bewegen wir uns fort und wie kann das alles umweltverträglich geschehen? Wir haben uns mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) auf die Suche nach Vorbildern für ein zukunftsfähiges, sozial-ökologisches Wirtschaften gemacht. Und dabei erstaunliche Ansätze gefunden. So geht Zukunft. Wir stellen einige der Ansätze in lockerer Serie vor. Hier: Ressourcenintensive Industrie

Zement und Beton: Extrem umweltschädlich

Bezogen auf die Masse ist Zement das weltweit am meisten hergestellte Produkt. Kein Wunder, Zement ist schließlich die Grundzutat für Beton. Doch die Herstellung von Beton und Zement benötigt Unmengen an Wasser und Energie, setzt bei der Produktion noch zusätzlich CO2 frei und verursacht daher die Riesenmenge von etwa fünf Prozent der globalen Treibhausgasemissionen. Das ist mehr als doppelt so viel, wie ganz Deutschland an Treibhausgas ausstößt.

Gleich zwei bahnbrechende Erfindungen

Das amerikanische Start-Up-Unternehmen Solidia hat eine neue, nachhaltigere Art von Zementproduktion erfunden und nutzt für die Weiterverarbeitung zu Beton ein innovatives Verfahren, bei dem kein Wasser verschwendet und sogar CO₂ wieder verwertet wird. Ein Vorzeigeprojekt ressourcenschonender Produktion. Um seine Vorteile für die Umwelt zu erklären, muss ich allerdings etwas in die chemischen Details gehen.

Industrie der Zukunft: Umweltfreundlicher Zement

Industrie der Zukunft: Umweltfreundlicher Zement
Die Industrie der Zukunft braucht bahnbrechende Erfindungen wie diese © Solidia

Für die Herstellung von Zement wird Kalkstein zu Kalk gebrannt. Dabei entstehen große Mengen CO₂. Solidia ersetzt rund zwanzig Prozent des Kalksteins durch die gleichwertige chemische Verbindung Calciumsilikat. Diese verursacht kein Kohlenstoffdioxid im Gegensatz zur Kalkherstellung. Zusätzlich kann durch die neue Zusammensetzung die Brenntemperatur um 200 °C gesenkt werden. Insgesamt verringert die neue Methode den CO₂-Ausstoß dadurch um fast ein Drittel!

Innovative Beton-Herstellung

Solidia stellt aus Zement Beton her und daraus Betonfertigteile wie zum Beispiel Beton-Ziegel. Die Weiterverarbeitung des Zements zu Beton erfolgt normalerweise durch die Zugabe von Gesteinen, Sand und 60 bis 90 Liter Wasser pro Kubikmeter Beton.

Solidia hat einen Weg gefunden, das Wasser durch eine chemische Reaktion mit Kohlenstoffdioxid zu ersetzen. Das dafür benötigte CO₂ wird aktuell aus den Abgasen von Müllverbrennungsanlagen herausgefiltert und im Solidia-Beton gebunden, dadurch wird der Atmosphäre sogar CO2 entzogen.
Zusätzlich sorgen geschlossene Kammern bei Solidias Beton-Produktion dafür, dass immer noch benötigtes Wasser wieder verwendet wird. Es wird praktisch kein neues Wasser mehr gebraucht.

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Industrie der Zukunft: Neue Technologien sind nötig
Der neue Beton wird gepresst © Solidia

Zukunftsfähige Technologien entlasten die Umwelt

Bisher können nur kleinere Beton-Fertigteile wie Pflastersteine oder Ziegel mit dem neuen Solidia-Verfahren hergestellt werden. Diese aber zu ähnlichen Kosten und mit deutlich geringerem Umwelteinfluss. Zudem verfügt der Beton von Solidia teilweise über bessere Produkteigenschaften wie eine längere Haltbarkeit und eine größere mögliche Farbpalette.

Das Start-Up Solidia hat weltweites Interesse geweckt. Und das ist gut so! Je mehr Betriebe dem Beispiel folgen, desto weniger bleibt es eine Vision, Wirtschaft und Nachhaltigkeit zu vereinbaren.

Mehr bemerkenswerte Projekte nachhaltigerer und sozialerer Wirtschaft und Produktion

Der Beitrag So geht Zukunft: Innovationen für die Umwelt erschien zuerst auf WWF Blog.


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Industrie der Zukunft: Könnte nicht ein Industriezweig, der besonders viel Wasser benötigt, das Abwasser eines anderen Betriebes nutzen? Und könnten nicht auch Industrieabfälle eines Bereiches für andere Produktionen als Rohstoffe wieder verwendet werden? Doch, das geht! Und es wird in einem Vorzeigeprojekt in Dänemark, der sogenannten Kalundborg Symbiose genauso gemacht.

So geht Zukunft

Wie werden wir leben? Woher kommt unser Essen, unsere Energie, unsere Kleidung? Wie bewegen wir uns fort und wie kann das alles umweltverträglich geschehen? Wir haben uns mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) auf die Suche nach Vorbildern für ein zukunftsfähiges, sozial-ökologisches Wirtschaften gemacht. Und dabei erstaunliche Ansätze gefunden. So geht Zukunft. Wir stellen einige der Ansätze in lockerer Serie vor. Hier: Ressourcenintensive Industrie

Kalundborg — Wo die Utopie Realität ist

Kalundborg liegt im äußersten Nordwesten der dänischen Insel Seeland. In der Hafenstadt siedeln viele große Industriebetriebe – und geben sich heute ihre Materialabfälle, ihr Wasser, ihre Energie und auch ihr Wissen gegenseitig weiter. Darunter Dänemarks größtes Kraftwerk Asnæs, die größte dänische Raffinerie von Statoil und der Pharmakonzern Novo Nordisk, der übrigens 40 Prozent des weltweiten Insulins herstellt. Eine zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft, die Umweltauswirkungen und Produktionskosten verringert.

Wie Abfall zu Rohstoffen werden kann

Zukunftsweisend umweltfreundlich: Industrie der Zukunft im Vorzeigeprojekt in Kalundborg in Dänemark
Wie kann die Industrie umweltfreundlicher werden? CC-By-SA‑4.0 / Thomas-Dahlstrøm-Nielsen

Im Kraftwerk beispielsweise fällt bei der Entschwefelung Industriegips an, der an einen Hersteller von Gipskarton abgegeben wird. Dieser ist dadurch kaum noch auf Gips aus Tagebauten angewiesen. Heißen Wasserdampf leitet das Kraftwerk zur Raffinerie und zur Pharmafirma Novo Nordisk, um dort chemische Prozesse mit Wärmeenergie zu versorgen und muss dadurch selbst weniger kühlen.

Novo Nordisk bezieht seinen gesamten Bedarf an Dampf aus dem Kraftwerk und stellt seinerseits Industrieabfälle zur Verfügung: Bei der Pharma-Produktion anfallende Hefe-Schlacken werden als Biogas zur Energiegewinnung und in der Landwirtschaft verwertet. Die landwirtschaftlichen Betriebe wiederum liefern überschüssiges Stroh aus der Getreideernte zur Herstellung von Bio-Kraftstoff. Und die Raffinerie Statoil überlässt dem Kraftwerk Asnæs ihr Abwasser als Kühlwasser, außerdem überschüssiges Gas, das sonst abgefackelt würde. Diese Kreisläufe setzen sich unter Beteiligung weiterer Firmen fort.

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Industrie der Zukunft nach dem Vorbild der Natur

So stelle ich mir Kreislaufwirtschaft vor: Es gibt keine Abfälle, Abwasser und Abluft mehr, denn diese werden die Rohstoffe und Energieträger anderer Prozesse. Genau so macht es die Natur. Ein Wald beispielsweise produziert eine Vielzahl an Lebewesen — Pflanzen, Tiere, Pilze, Bakterien usw. — und deren Produkte, beispielsweise Holz, Nahrung, Wohnraum, fruchtbaren Boden, saubere Luft, gutes Trinkwasser. All das, ohne dass irgendwelche Abfälle aus dem Wald entsorgt oder fossile Energie zugeführt werden müssten.

Der Wald, das Korallenriff und die Bergwiese sind perfekte Beispiele für sogenannte saubere Technologien (Clean-Technology), Kreislaufwirtschaft (Circular-Economy) und abfallfreie Produktion (Zero-Waste-Production).

Ressourcen schonen durch industrielle Symbiose

Die Kalundborg Symbiose in Dänemark ist der weltweit erste industrielle Zusammenschluss dieser Art. Beteiligt sind heute elf öffentliche und privatwirtschaftliche Unternehmen aus den Bereichen Wasser- und Energieversorgung, Zement- und Baustoffherstellung, Lebensmittelproduktion, Pharmazie und Chemie. Nicht nur, aber gerade für ressourcenintensive Industrien ist Kalundborg ein wichtiges Vorbild, um die enormen Umweltbelastungen zu reduzieren. Denn auch wenn wir Extremwetter wie die durch Starkregen verursachten aktuellen Hochwasser zukünftig bremsen wollen, brauchen wir im Kampf gegen die Klimakrise eine zukunftsfähige, umweltfreundlichere Industrie.

Mehr bemerkenswerte Projekte nachhaltigerer und sozialerer Wirtschaft und Produktion

Der Beitrag So geht Zukunft: Abfall zu Rohstoffen erschien zuerst auf WWF Blog.


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Olive leger,   JUNGHÜHNER,   N D Mehrfach – Schutz – Geimpft ab März abzugeben, Vorbestellungen jetzt möglich.

Bei Abgabe sind die Rassetiere 18. bis 22. Wochen alt.

Weiteres bitte meinem Profiltext Entnehmen.

Araucana Hühner verfügen über einige einmalige Merkmale unter den Haushühnern. Zum einen sind die Bommeln oder Tuffs zu bemerken, die als abstehende kurze Federbuschel aus einer walzen- oder warzenartigen Hautfalte anstelle der Ohrlappen wachsen.

Das bedeutsamere Merkmal der Araucana Hühner sind jedoch die grünen Eier mit blauen Einschlägen, weswegen sie Grünleger genannt werden und für die Erzüchtung anderer Grünleger genutzt werden. Da es auch Zuchtschläge mit rosanen und roten Eiern gibt, werden sie in den USA und auch Großbritannien „Easteregg-Layer“ genannt.

Zudem fehlten bereits der Wildform in Chile die Schwanzwirbel, die Bürzeldrüse und damit auch die Schwanzfedern. Aufgrund vom Kämpfereinschlag wirken Araucana Hühner etwas aufrechter in ihrer Erscheinung als andere gängige Hühnerrassen.

Haltung

Die Hühner aus der Andenregion in Chile sind noch heute sehr robust, suchen fleißig ihr Futter und können mit etwas Pflege sehr zahm werden. Wenn der Innenraum groß genug wäre, dann könnten Araucana Hühner selbst ohne Freilauf gehalten werden. Doch viel lieber wollen die flinken Tiere über Tag ins Freie und nach Futter suchen. Wer den Freilauf einzäunen muss, der soll einen dichten und hohen Zaun wählen. Es wird berichtet, dass Araucana Hühner eine Höhe von 1,5 Metern locker überwinden können, Löcher im Zaun sehr schnell finden und sich nicht so einfach einfangen lassen. Im Allgemeinen entwickeln die flinken Vögel einen ruhigen Charakter und sind anspruchslos.

Aufgrund vom gefiederten Kopfschmuck soll der Halter sehr darauf achten, dass er keine breiige Nahrung anbietet, da die Kopffedern schnell verklumpen. Futterresten im Gefieder fördern das Federpicken. Die Hühner dürfen sich solche schlechten Eigenschaften gar nicht erst angewöhnen.

 

Eier und Legeleistung

Araucana Hennen legen im ersten Legejahr rund 180 Eier, die wenigstens 50 Gramm wiegen und eine grünblaue oder blaugrüne Eischale haben.

Die Erbanlage der Grünleger wird dominant vererbt:

Wenn das andere Elterntier ein Weißleger ist, dann geht die Eifarbe der kommenden Generation ins Bläuliche.

Bei Braunlegern wird die nächste Generation grüne Eier legen, bei Marans geht es sogar ins olivgrüne oder olivebraune.

Die Hennen machen im Winter eine Legepause. Es wird allerdings berichtet, dass sie in einem hellen und einladenden Hühnerstall auch im Winter einige Eier legen.

Grünleger – Hühner die grüne Eier legen

Araucana legen grüne Eier. Dies ist zweifelsfrei ein Grund, weshalb diese Hühnerrasse inzwischen weltweit verbreitet ist. In einigen Regionen ist diese Hühnerrasse ausschließlich unter dem Namen „Grünleger“ bekannt.

Araucana ist die einzige Hühnerrasse, die grüne Eier legt. Zwar findet man bei vielen Geflügelfarmen sogenannte „Grünleger“, die den typischen Araucana kaum ähnlich sehen. Bei genauem Blick legen diese Hühner zwar grüne Eier, sind jedoch durch eine Kreuzung mit Araucana Hühnern entstanden. Hier nutzt man die dominante Vererbung der Eifarbe, die jedoch von Generation zu Generation die Eier immer heller werden lässt.

Werden die Eier mit der Brutmaschine ausbrütet, dann ist auf eine geeignete Wärmelampe zu achten.

Wer diese Details beachtet, der wird sich über robuste Küken freuen, die Ausfälle werden gering sein.

Doch es gibt eine Besonderheit, mit der die Schlupfrate und der Aufzuchterfolg massiv leiden würden. Wenn Hahn und Henne die buschigen Bommeln bei den Ohrscheiben ausprägen, dann werden viele Küken in den Eiern bereits absterben oder das Kükenalter nicht überleben.

Deswegen darf immer nur ein Elternteil der Araucana Hühner diese Bommeln ausprägen, um diesen Gendeffekt zu umgehen. Es werden deswegen keine reinerbige Bommelträger gezüchtet.

Farbschläge

Anerkannte Farbschläge:

Wildfarbig

Goldhalsig

Gold-Weizenfarbig

Blau-Weizenfarbig

Blau

Schwarz

Schwarz-Rot

Gesperbert

Weiß

Silberhalsig

Blau-Rot

Blau-Wildfarbig

Blau-Goldhalsig

Die letzten drei Farbschläge werden in Deutschland nicht für Zwerg-Araucana-Hühner anerkannt. Hähne haben einen mittellangen Halsbehang und vollen Sattelbehang. Die Hennen unterscheiden sich vom Hahn nur durch die geschlechtsspezifischen Merkmale und nehmen eine etwas waagerechtere Haltung ein. Die Zwergform soll der Großform abgesehen vom Gewicht möglichst nahekommen.

Farbvarianten und Aussehen

Die Araucana haben eine sehr stark nach oben gerichtete, aufrechte Körperhaltung, was den Einschlag von Kampfhuhnarten erkennen lässt. Statt der Ohrscheiben oder schlichter „Bärte“ haben die Araucana mitunter Ohrbüschel oder „Bommel“, auf Hautwucherungen aufsitzende Kleinfederbüschel, entwickelt. Sie besitzen einen Erbsenkamm und grüne Ständer. Typisch für die Rasse ist die Schwanzlosigkeit, die auch fehlende Schwanzwirbel und eine fehlende Bürzeldrüse mit einschließt.

In Deutschland sind dreizehn Farbvarianten anerkannt, sie reichen von wildfarbig über weizenfarbig, schwarz und blau mit diversen Zeichnungen und Varietäten.

Gut zu wissen

Die Eier von Grünlegern gelten als gesünder, da sie kein oder weniger Cholesterin enthalten. Es handelt sich um einen Mythos, da dieses nur für die Eier weniger Hennen zutrifft. Damit müsste für „gesündere“ Eier jede Henne einzeln ausgewertet und dann mit vergleichbaren Exemplaren separiert werden.

Die Farbe der Eier geht auf die Einlagerung von Abbauprodukten aus dem Blut, der Galle oder anderen Bestandteilen des Körpers zurück. Doch nur bei Grünlegern zieht sich diese Färbung durch die ganze Schale bis zum Inneren durch. Sie wird auf Gallensäure zurückgeführt.

Möglicherweise haben sich halbwild gehaltene Araucana Hennen mit grünen Eiern deswegen durchgesetzt, da grünliche Eier besser getarnt sind.

Reinrassige Araucana haben keine Schwanzwirbel, keine Schwanzfedern und keine Bürzeldrüse. Zudem haben reinrassige Exemplare immer einen roten Erbsenkamm. Es gibt jedoch vermischte Exemplare, die wieder einen normalen Hühnerschwanz oder einen anderen Kamm ausbilden.

Araucanas ohne Schwanz sind teils auch als „Kaulhühner“ bekannt.

Die Zucht ohne Schwanz würde in Deutschland laut §11b des Tierschutzgesetzes als Qualzucht gelten und wäre damit zu vermeiden. Da die Urform der Araucana Hühner bereits keinen Schwanz hatte, ist es eine Erhaltungszucht ursprünglicher Eigenschaften.

Araucana Hühner werden in Deutschland als Groß- und Kleinform mit drei Kopfformen anerkannt:

Bommeln ohne Backen- und Kehlbart

Bommeln mit Backen- und Kehlbart

Backen- und Kehlbart ohne Bommeln

Der gefiederte Kopfschmuck der Araucana Hühner kann die Sicht behindern. Deswegen sollten sie nicht mit Hühnern ohne Haube zusammen gehalten werden, da diese ihnen ansonsten schnell überlegen sind.

Araucana Hühner sind mit etwas Pflege einfach in der Haltung, für den Züchter sind sie jedoch eine Herausforderung.

Ab den 1960er Jahren lösen Legehybriden die festen Hühnerrassen in der kommerziellen Haltung ab. Zu diesem Zeitpunkt wird die private Hühnerhaltung und Hühnerzucht zum Hobby, womit zugleich die Araucana als Liebhabergeflügel entdeckt werden.

Zwerg-Araucanas wiegen mit dem Hahn rund 850 und mit der Henne rund 750 Gramm. Das Eigewicht liegt bei wenigstens 32 Gramm.

 

Ursprünge der Araucanas

Gesichert gilt, dass Araucana Hühner im Jahr 1890 in Chile entdeckt wurden. Die Einheimischen der Region wurden der Überlieferung zufolge nie durch die Spanier besiegt. Das indigene Volk wurde einst Araucana genannt, es nennt sich selber Mapuche. Also wurden ihre schwanzlosen Hühner Araucanas genannt. Diese halbwilden gefiederten Nutztiere lebten bereits in den Andenregionen von Chile, Argentinien und in Teilen Brasiliens.

Bislang ungeklärt ist, wie diese Wildform der Araucanas entstand. Es wird sogar aufgrund der fehlenden Schwanzfedern gemutmaßt, dass sie nicht vom Urahnen aller Haushühner, dem Bankivahuhn, abstammen. Andere Vermutungen gehen darauf zurück, dass Christoph Columbus und weitere Reisende aus der alten Welt Hühner mitbrachten, die sich schnell verbreiteten und über Jahrhunderte hinweg zu dieser Urform der Araucanas wurden.

Am wahrscheinlichsten ist jedoch, dass die ersten Hühner bereits über 100 Jahre vor der Entdeckung durch Columbus von den Polynesiern nach Südamerika eingeführt wurden. Später flossen Landrassen aus dem Mittelmeerraum ein. Diese These stützt sich damit, dass DNA-Analysen eine hohe Ähnlichkeit der Araucaner Hühner mit denen auf den Inseln von Polynesien belegen.

Die im Jahr 1890 entdeckte Urform der Araucana Hühner könnte sich durch die weitere Mischung mit anderen Haushuhnrassen in Chile noch etwas geändert haben, womit wir nicht sicher wissen, wie einstige Araucanas aussahen.

 

Entwicklung der Rasse Araucana

Die ersten Araucana Hühner gelangten bereits zu Zeiten ihrer Entdeckung nach Nordamerika. Im Jahr 1900 und 1914 erreichten sie von dort auch Deutschland, wurden sogar 1921 auf der Weltgeflügel-Ausstellung in Den Haag präsentiert, aber noch nicht weiter gezüchtet. Ab 1920 wurden Araucana Hühner bereits in England und Spanien gehalten.

George Malcolm war ein schottischer Züchter, der in den 1930er Jahren maßgeblich den Rassestandard heutiger Züchtungen geprägt hat. Er erzüchtete zudem lavendelfarbige Araucanas. In Nordamerika züchtete zeitgleich W. Browner Araucana Hühner und kreuzte andere Rassen ein.

1960 trafen weitere Araucanas aus den USA in Deutschland ein, womit hier die gezielte Nachzucht begann.

Heutige Bedeutung der Araucana Hühner

Araucana Hühner sind auch als Grünleger bekannt, da sie als einzige Stammform grüne Eier legen. Da diese Eigenschaft dominant vererbt wird, werden Araucanas als Ausgangsrasse eingesetzt, um weitere „Grünleger“ zu erzüchten. Werden Hybride wiederum mit anderen Haushuhnrassen gekreuzt, dann geht die Eigenschaft der grünen Eier nach und nach verloren.

Nicht allein aufgrund der Farbe, sondern auch aufgrund der nicht ganz stimmigen These, dass grüne Eier weniger Cholesterin enthalten, erfreuen sich die ohnehin hübschen Hühner einer großen Beliebtheit. Das schwanzlose Federvieh mit seinen Bommeln oder Bärten wird zugleich als Zierhuhn sehr geschätzt und zählt nicht allein in Deutschland zu den gefragten Haushuhnrassen.

 

Zuchtbemühungen und Maßnahmen zum Rassenerhalt

Im Jahr 1962 gründete sich der deutsche „Sonderverein zur Erhaltung des Araucana- und Zwerg-Araucana-Huhnes“. Das geht auf die Initiative von Friedrich W. Proebsting zurück, der mit den Züchtern Welberts, Voßhenrich und weiteren zusammenwirkte. Es wurde ein eigener Zuchtstandard erstellt, womit Araucana Hühner im Jahr 1965 durch den BDRG anerkannt wurden.

Trotz einer teils geringen Population mit damit eintretenden genetischen Problemen wurden umgehend verschiedene Farbschläge erzüchtet. Vermutlich aufgrund dieser Problematik importierte Proebsting im Jahr 1964 einige Araucanas aus einem indigenen Dorf Südamerikas. Inzwischen sind für die Großrasse 13 und für die Zwergform 10 Farbschläge anerkannt, Stand 2019.

Das Ziel der deutschen Araucana Zucht besteht darin, das ursprüngliche Huhn in seiner Gestalt mit seinen Merkmalen zu erhalten. Es wird also nur auf andere Farbschläge, aber nicht auf andere Eigenschaften gezüchtet.

Ähnliche Bemühungen gibt es in anderen Ländern, in denen teils weitere Farbschläge anerkannt werden. Im internationalen Vergleich ist Deutschland mit Araucana Züchtern gut aufgestellt. Das spiegelt sich in den vielen Farbschlägen wieder, die teils jedoch sehr selten vorkommen.

Zuchtziele für Araucana Hühner

Rassereine Araucana Hühner haben nach deutschem Standard keinen Schwanz und müssen grüne Eier legen. Heutige Araucanas sollen die ursprüngliche Form behalten.

Die Hähne: Der Rumpf mit breiten Schultern, breiter Brust und vollem Bauch soll gut gerundet sein und leicht aufrecht getragen werden. Der Hahn hat reichlich Hals- und Sattelbehang. Die Flügel liegen fest an und stehen nicht nach hinten über, das Federkleid ist insgesamt fest anliegend. Araucana Hühner haben einen unregelmäßigen Erbsenkamm.

Die Bommeln, auch Federquasten oder Tuffs genannt, können bei einigen Araucana Hühnern anstelle der Ohrlappen aus einer warzenähnlichen Hautfalte wachsen. Andere Araucanas haben einen ausgeprägten Backenbart und die nächsten haben Bommeln und Backenbart.

Die Hennen unterscheiden sich zu den Hähnen nur durch geschlechtsspezifische Details.

Unterschiedliche Merkmale am Kopf oder Abweichungen vom optimalen Farbschlag werden bei Wettkämpfen „verschmerzt“, da es praktisch unmöglich ist, Araucana Hühner mit allen äußerlichen Merkmalen einheitlich zu züchten. Deswegen haben sich in verschiedenen Ländern bereits unterschiedliche Varianten und auch Hybridkreuzungen etabliert.

Kurz und bündig lauten die Zuchtziele:

Grünfärbung der Eier

Erhalt vorhandener Farbschläge

Erhaltungszucht für gesunde Gene

Erhalt der ursprünglichen Eigenschaften und Robustheit

Erhalt der ursprünglichen Form mit gut gerundetem, von oben oval wirkendem Rumpf

 

 

 

 

 

 

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Den Input gibt es jetzt schon länger: Der Sustainable-Finance-Beirat aus Vertreter:innen von Wirtschaft, Wissenschaft, Finanzsystem und Zivilgesellschaft wurde von der Bundesregierung 2019 eingesetzt. Er legte Anfang 2021 31 Empfehlungen vor. Konkrete Politik entstand daraus bisher nicht in dem Maß, wie durch den Beirat empfohlen. 

Deswegen legen wir jetzt nach. Zusammen mit Bürgerbewegung Finanzwende haben wir durch die Kanzlei BBH ein Rechtsgutachten zu wichtigen Handlungsfeldern erarbeiten lassen. Es gibt der aktuellen, aber noch viel mehr der zukünftigen Bundesregierung klare und rechtlich eingeordnete Umsetzungsoptionen  an die Hand. Auf 62 Seiten wird sehr deutlich, wo welche nächsten Schritte anstehen. 

Von Empfehlungen zu Gesetzen: So geht es 

So gelingt die Übersetzung der Beiratsempfehlungen in konkrete und rechtliche abgestützte Anpassung der Regulierung. Die Sustainable-Finance-Strategie der Bundesregierung bleibt Umsetzungsvorschläge in vielen Fällen schuldig. Es fehlt an dem erforderlichen Detailgrad, um die Erwartung gerade auch der Akteure in den Märkten glaubwürdig zu steuern. Ohne Umsetzung der Absichten in klar kommunizierte Pläne wird Deutschland dem selbst-gesteckten Ziel, führender Standort für Sustainable Finance zu werden, noch immer nicht nähergekommen, etwa im Vergleich zu Frankreich und den Niederlanden. 

Mit dem WWF Corporate Newsletter nichts mehr verpassen!

Daten sind Grundlage dafür, damit Kapital systematisch und  zielgerichtet in nachhaltige Transformation fließt. Dafür braucht es eine Verbesserung der Transparenz- und Offenlegungspflichten in der Unternehmensberichterstattung. Das Gutachten zeigt, wie die Politik die Regelungen im Handelsgesetzbuch “minimal-invasiv” so anpassen kann, dass Klima- und Nachhaltigkeitsrisiken und ‑auswirkungen wirtschaftlicher Tätigkeiten bei Investitionen berücksichtigt werden können. Nachhaltigkeitsberichterstattung muss gesetzlich verbindlich für alle relevanten Unternehmen werden — und damit letztlich zu einem festen Teil der Finanzberichterstattung. 

Akteure auf dem Finanzmarkt brauchen Informationen 

Wie wichtig die Verfügbarmachung entscheidungsrelevanter Informationen ist, zeigt deutlich der Gebäudebereich. Der Sektor ist in Deutschland, direkt und indirekt, für etwa 30–40 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Es ist enorm wichtig für das Einhalten der Klimabeiträge Deutschlands. Er ist so wichtig, weil er uns alle betrifft, so umfänglich und kleinteilig ist, und weil nur wenige Maßnahmen in Gebäuden wirklich sinnvoll durchgeführt werden sollten. Um die Anforderungen des Pariser Abkommens zu erfüllen muss also auch der Gebäudestand klimaneutral werden. Banken, Investoren und der öffentlichen Hand fehlen für die eigenen Gebäude allerdings fast überall zentrale Informationen über den tatsächlichen Zustand großer Teile des Gebäudebestands. Und damit grundlegende Elemente zur robusten Einschätzung von Risiken, beispielsweise in  Immobilienkreditportfolios. Es liegen auch praktisch keine Kenntnis zu Investitions- oder Finanzierungsbedarfen vor, die in Angebote, Programme oder umsetzbare Lösungen überführt werden kann.

Eine zukunftsfähige Klima-Finanzpolitik muss Energie- und Klimakriterien systematisch für Entscheidungen verfügbar machen. Und diese dann in die Kapitalvergabeentscheidungen integrieren. Dafür brauchen wir im Gebäudebereich ein zentrales Energiedatenregister. Alle klima- und energierelevanter Gebäudedaten werden darin erfasst und für Finanzsystem verfügbar gemacht. So können Einflüsse auf die Wertentwicklung und Sanierungsanforderungen angesichts der zunehmenden Risiken durch die Klimakrise einschätzbar werden – und Angebote zur Verbesserung der Gebäude erarbeitet, angeboten und abgerufen werden. 

Staat muss Vorbild sein

Etwa über Sparkassen und Landesbanken ist die öffentliche Hand selbst als Finanzmarktakteur tätig. Seiner Vorbildfunktion für ambitionierte Klima-Finanzpolitik kommt der Staat gerade in diesem Feld der aktiven Ausübung zu oft nicht nach. Sparkassen sind öffentlich-rechtliche Institute und müssen sich per einem von 16 länderspezifischen Sparkassengesetzen am Gemeinwohl orientieren. Die Ziele des Pariser Klimaabkommens und den UN-Zielen zur nachhaltigen Entwicklung (SDG) haben die Sparkassen noch nicht zur Richtschnur ihrer Tätigkeit gemacht. Und das auch, weil die eindeutige Definition in den Sparkassengesetzen bislang nicht geleistet wurde. Im Gutachten sind deswegen zentrale Ausgangspunkte formuliert, um etwa über das Beispiel des Sparkassengesetzes in Baden-Württemberg das 1,5‑Grad-Limit in die Geschäftstätigkeit zu integrieren. 

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Auch die bundeseigenen Anlagen in Sondervermögen der öffentlichen Hand, etwa für die Pensionen der Staatsangestellten, müssen angemessener und kohärent in Einklang mit den Klima- und anderer Nachhaltigkeitsziele angelegt werden. Am Beispiel eines Sondervermögens der Altersversorgung zeigt das Gutachten, wie diese Sondervermögen am 1,5‑Grad-Limit ausgerichtet aktiv gesteuert werden können. Eine Umsetzungsplattform, die durch Zielsetzungen und Selbstverpflichtungen die Transformation der realen Welt in der Kapitalanlage unterstützt, ist die UN-Net Zero Asset Owner Alliance (UN AOA). Mit dem Beitritt der Sondervermögen würde die öffentliche Hand ein wichtiges Signal setzen. Die rechtliche Einschätzung hierzu findet sich im Gutachten. Fünf deutsche institutionelle Investoren sind bereits Mitglied der UN AOA. Darunter ist der Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung KENFO — als öffentlicher Akteur und möglichem Vorbild. 

Der Beitrag Klima-Finanzpolitik konkret umsetzen — so geht es! erschien zuerst auf WWF Blog.


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*** DRINGEND ***

FÜR IMMER ZUHAUSE GESUCHT

Nach schwerem Unfall vollständig genesen –

Liebes Katzenmädchen sucht  Menschen mit großem Herz, die viel Zuhause sind.

 

BIMBA – Thai-Siam-Rasse-Mix, weiblich – kastriert – tabby-point – *01.01.2016

 

sehr liebe Charakterkatze, noch verspielt, verschmust, menschenbezogen, aber keineswegs aufdringlich, bewegungsfreudig, braucht Freigang, unabhängig, eher autark, aber trotzdem sehr sozial, mit Hunden verträglich: nein, hat Angst, mit Artgenossen verträglich: ja, gerne 1 –  2  ebenfalls vom gleichen Charakter soziale, unabhängige Katzen, Familientauglich ja, Kinder ab Teeniealter, hat Angst vor kleinen Kindern

 

Bimba's traurige Geschichte:

Bimba erlitt einen schweren Autounfall. Sie war mehr tot als lebendig. Sie hatte über den ganzen Körper hinweg schwere Prellungen, ihr rechtes Auge hing aus der Augenhöhle und ihr Unterkiefer war gebrochen. Bimba hatte schlimme Schmerzen und kam sofort in die Tierklinik und wurde operiert. Ihr Auge wurde wieder in die Augenhöhle zurückgesetzt und ihr Unterkiefer wurde mit Drähten fixiert.

 

Nun mehreren Wochen danach ist Bimba wieder vollkommen gesund und erholt sich zunehmend. Sie hat ein "Kämpfer-Herz". Die Drähte sind entfernt und es ist alles gut zusammengewachsen. Bimba kann ganz normal fressen und hat keine Einschränkungen. Leider ist sie auf ihrem rechten Auge blind. Aber auch damit kommt sie sehr gut zurecht und hat keine Lebenseinschränkungen.

 

Bimba ist eine Charakterkatze. Sie weiß was sie will. Bestimmt lebte sie einst als Einzelkatze, denn sie ist mit mehreren Katzen im Raum überfordert, wird nervös und neigt dann zu Dominanz. Daher muss sie nun leider in einem einzelnen Käfig sitzen. Das Tierheim ist übervoll und es ist keine normale Box frei. Aber auch das wäre ihr alles zu beengt mit den vielen Katzen in einem 4m² kleinen Raum/Box.  Dass Bimba nun alleine in einem Käfig leben muss ist für sie natürlich nicht artgerecht – Bimba ist sehr menschenbezogen, neugierig und aktiv, sie will Kontakt, Auslauf und Beschäftigung und all das ist in ihrem Käfig nicht möglich. So miaut sie den ganzen Tag und bettelt um Aufmerksamkeit. Sie ist vollkommen frustriert.

 

Es war unserer Volontärin Silvia auch nicht möglich, schönere Fotos von ihr im Heim zu machen, denn sobald sie aus dem Käfig darf, ist sie in Bewegung, will spielen, klettern, springen und schmusen…wie jedes andere Kätzchen auch. Bimba ist sehr bewegungsfreudig, dennoch von ruhigem Charakter und verschmust, sie liebt es zu kuscheln und eng bei dem Menschen zu sein – sie ist ein ganz liebenswertes Wesen.

 

Der ideale Platz für Bimba wäre eine Familie, wo es eher ruhig zugeht – man soll sie auch nicht jeden Tag den ganzen Tag alleine lassen, kleine Kinder und Hunde beunruhigen und verängstigen Bimba, wer weiss, was sie erlebt hat. Sie braucht auch Freigang und dann wären 1-2 unabhängige und soziale Katzen, die schon vor Ort wären, perfekt. Oder wir vermitteln Ihnen gerne eine Katzenfreundin aus der jetzigen Gruppe mit zu Bimba, denn auch wenn Bimba sehr selbstbewusst ist, so wollen wir sie keinesfalls als Einzelkatze vermitteln.

 

Zudem soll sie ungehinderten Freigang in verkehrsarmer Umgebung erhalten. Es sollte ein Haushalt sein, wo eine Katzenklappe vorhanden ist oder noch installiert wird.

 

Bimba wird FIV und Leukose getestet, Tollwut, Schnupfen, Seuche und Leukose geimpft, gechipt, entwurmt und kastriert abgegeben.,

 

Wir vermitteln deutschlandweit im Rahmen unseres Adoptionsverfahrens unter Abschluss eines Schutzvertrages mit einer Schutzgebühr und einem positiven vorherigen Kontaktbesuch.

 

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Die hübsche Bimba hat durch unseren Aufruf vor einigen Wochen in Deutschland sehr schnell eine liebe Pflegestelle gefunden und kann sich "aklimatisieren" und auch erholen von den Strapazen.  ***DANKE***  Es geht ihr gut 🙂 Nun ist sie bereit in ein  Für-Immer-Zuhause zu wechseln. Wer diese liebe – und dankbare – Katzendame adoptieren möchte, kann sie auf der Pflegestelle in Kirkel bei Interesse sehr gerne für ein erstes Kennenlernen besuchen.  

 

04.10.20 Erstes Update der Pflegestelle:

Die liebe Bimba möchte am liebsten Tag und Nacht bei ihrem Menschen sein, und den will sie auch nicht mit anderen Katzen teilen 🙂 Sie ist wirklich sehr anhänglich, denn sie spürt, dass ihr das erste Mal im Leben "Gutes widerfährt". Sie liegt zu gern auf dem Schoß 🙂 und ist eine ruhige Schlafgenossin.  Tagsüber möchte sie natürlich zu gern bespielt werden mit Bällchen oder Spielangeln, das macht ihr sehr viel Spaß und es ist schön zu sehen, dass es ihr jetzt gut geht, dass sie jetzt endlich die Chance auf ein besseres Katzen-Leben hat, das hoffen wir alle sehr für dieses liebe Wesen. Zusammenfassend  möchte Bimba am liebsten Einzelprinzessin sein bei Menschen, die viel zu Hause sind.

 

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Feivel hat seine Chance verdient – wer hat Zeit, Geduld und ein großes Herz?

Feivel ist ein sehr aktiver und sportlicher Hund, der eine ebenso aktive Familie sucht.
In seiner Pflegestelle genießt er die Waldspaziergänge, geht gerne joggen und ist auch schon bei ausgedehnten Tagestouren mit dabei gewesen.
Unser Feivel genießt das „Landleben“. Er ist wahnsinnig gelehrig, kennt Sitz, Platz, Fuß, High Five, ins Körbchen und lernt neue Tricks in Windeseile. Im Haushalt zeigt er sich sehr verschmust, menschenbezogen und kann gut entspannen. Wir empfehlen für diesen stattlichen Rüden den Besuch einer Hundeschule oder die Arbeit mit einem Hundetrainer.
Ein gezieltes Training, konsequentes Führen und geistige Auslastung sind für Feivel sehr wichtig.
Er hat and der Leine ein paar Unsicherheiten entwickelt, an denen die Pflegestelle schon mit ihm arbeitet, aber auch weiterhin daran gearbeitet werden muss. Dies zeigt sich hauptsächlich beim Treffen mit anderen Rüden. Hier entscheidet die Sympathie. Hündinnen liebt der hübsche Herzensbrecher und wäre auch als Zweithund (zu einer Hündin) geeignet. Kleine Kinder sollten nicht im Haushalt leben. (erst ab ca. 10 Jahren)
Für Feivel wünschen wir uns einen sportlichen Haushalt, mit Menschen die gerne mit ihm arbeiten.
Der Umgang mit unsicheren Hunden sollte bereits bekannt sein. Mit Liebe, Geduld und der richtigen Führung (Hundeschule) wird aus Feivel ganz schnell ein tolles, zuverlässiges und glückliches Familienmitglied. Wer möchte sich dieser Aufgabe stellen?

Feivel ist gechipt, geimpft, entwurmt und nicht kastriert. Er hat seit ca. 11 Wochen einen Hormonchip.
Vermittelt wird er mit einem Schutzvertrag über den Verein Streunerglück e.V.

Wer gibt ihm eine Chance?

Source: New feed

Es ist die Geschichte eines kleinen Ortsteils in der Schweiz, der zum weltweiten Pionierprojekt für die Energie der Zukunft wurde: Im Süden des Kantons St. Gallen am malerischen Walensee liegt die Gemeinde Walenstadt. Eine Viertelstunde zu Fuß vom See entfernt, treiben die Bewohner:innen des Schwemmiwegs die Energiewende voran – und profitieren davon.

So geht Zukunft

Wie werden wir leben? Woher kommt unser Essen, unsere Energie, unsere Kleidung? Wie bewegen wir uns fort und wie kann das alles umweltverträglich geschehen? Wir haben uns mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) auf die Suche nach Vorbildern für ein zukunftsfähiges, sozial-ökologisches Wirtschaften gemacht. Und dabei erstaunliche Ansätze gefunden. So geht Zukunft. Wir stellen einige der Ansätze in lockerer Serie vor. Hier: Energie

Gut und günstig: Quartierstrom

Viele von ihnen hatten bereits Solarzellen auf dem Dach, als sie gefragt wurden, ob sie Teil des ersten lokalen Strommarktes in der Schweiz werden wollen und begeistert zusagten. Im Quartier Schwemmiweg kann man nun den Strom direkt beim Nachbarn kaufen.

Normalerweise verbraucht ein Haushalt mit Solaranlage nicht einmal ein Drittel seines erzeugten Stroms selbst. Den Rest speist er zu schlechten Preisen ins öffentliche Netz. Verkaufen die Schwemmiweger ihren Solarstrom direkt an Nachbar:innen ohne Solarzellen, können sie mehr verlangen. Die Käufer:innen wiederum bezahlen weniger als bei den Elektrizitätswerken.

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Keine Utopie mehr: Den eigenen Solarstrom direkt verkaufen
Strom per App © Gian Vaitl

Per App mit selbst produziertem Strom handeln

Abgerechnet wird der Strom mit Hilfe intelligenter Stromzähler und Blogchains, einer Art digitaler Kassenbücher. Per App wird Angebot und Nachfrage bestimmt und der Strom entsprechend gehandelt. Ein Manko: Noch kann ich hier nicht wählen, dass ich beispielsweise lieber den Strom meiner Tante abnehmen möchte, als den zum günstigsten Tarif. Das soll sich in Zukunft ändern. 

Energie der Zukunft: Strom aus der Region

Solarenergie ist eine der Schlüsseltechnologien der Energiewende. Den eigenen Strom zu guten Preisen verkaufen zu können, schafft Anreize in Solarzellen zu investieren und so das Klima zu schützen. Gleichzeitig werden durch den dezentralen regionalen Handel die Stromnetze entlastet. Nötig sind allerdings Energiegesetze, die diesen privaten Handel mit Solarstrom erlauben. Das ist trotz Vorgaben der EU in Deutschland noch nicht der Fall.

So sieht die Zukunft aus: Lokaler Strom
Solarzellen im Schwemmiweg © Quartierstrom

Wärme aus Wind in Brandenburg

Ebenfalls ein kleiner Ort als großes Vorbild: In der Ortschaft Nechlin in der Uckermark gibt es seit Jahren verschiedene Projekte zur Förderung erneuerbarer Energien unter der Beteiligung von Bürger:innen. Besonders innovativ ist die Windspeicherheizung.

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Rund um Nechlin sorgen Windräder für Strom, der aber an besonders windigen Tagen das Stromnetz überlastet. Normalerweise wird dann automatisch abgeschaltet. Nicht so in Nechlin. Hier heizt die überschüssige Windenergie das Wasser eines riesigen Wärmespeichers auf.

Energie der Zukunft: Windspitzen zum Heizen nutzen

Rund eine Million Liter Wasser werden auf 93 Grad erhitzt und in einem Tank gespeichert. Über ein Nahwärmenetz gelangt das Wasser zu den umliegenden Gebäuden. Abhängig von der Wetterlage kann der Tank das Dorf bis zu zwei Wochen vollständig durch den so gespeicherten Windstrom beheizen.

Energie der Zukunft: Keine Vision mehr

Neue Gesetze für eine lebenswerte Zukunft

Nechlin ist ein Modell, das Schule machen sollte. Doch wiederum bedarf es dafür einer Anpassung der Gesetze. In Nechlin sorgt nur eine Ausnahmeregelung dafür, dass die Windkraftanlagen bei Überlastung des Stromnetzes nicht abgeschaltet werden müssen, wie es das Erneuerbare-Energien-Gesetz eigentlich vorgibt. Das muss sich ändern. Denn die voranschreitende Energiewende braucht die nötigen Rahmenbedingungen. Bisher wird Eigeninitiative oft ausgebremst. Dabei wären schnell und effektiv Dächer und Bürger-Windanlagen für die dezentrale Stromerzeugung deutschlandweit nutzbar. Das existente Stromnetz könnte intelligent gesteuert und ohne weiteren Ausbau dazu genutzt werden und jeder könnte zum klimaneutralen Stromanbieter werden.

Mehr bemerkenswerte Projekte nachhaltigerer und sozialerer Wirtschaft und Produktion

Der Beitrag So geht Zukunft: Strom von nebenan und wärmender Wind erschien zuerst auf WWF Blog.


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Manchmal möchte man einfach wieder ins Bett gehen und die Decke über den Kopf ziehen. Die Herausforderung, vor der wir stehen, scheint viel zu groß — die Herausforderung die Welt zu retten. Aber ich zweifle nicht, dass wir es schaffen können. Nicht alleine, aber gemeinsam.

Fakt ist: Die Populationsgröße etwa der Hälfte der Arten geht zurück. Fakt ist: Die Wirbeltierbestände schwinden seit einem halben Jahrhundert kontinuierlich, seit 1970 um durchschnittlich 68 Prozent. Die Artenvielfalt in Gewässern und Feuchtgebieten schwindet noch schneller – um 84 Prozent! Fakt ist: Wir verlieren ökologische Vielfalt in ungeahntem Ausmaß und Tempo. Alles wissenschaftlich erwiesen und festgehalten im Living Planet Report. 

Und Fakt ist auch: Die Erde braucht uns nicht, aber wir brauchen sie. Wir werden nur dann eine lebenswerte Zukunft auf unserem Planeten haben, wenn wir Ökologie und Ökonomie in Einklang bringen. Wir müssen unser Wirtschaftssystem komplett neu zu denken.

Irgendwie wissen wir ja alle, dass irgendetwas nicht mehr stimmt. Wenn wir ehrlich sind, wissen wir, dass das Problem nicht einfach “nur” eine Pandemie ist. “Nur” das Plastik im Meer oder irgendein Artensterben. Wir wissen, dass wir Menschen das Problem sind. Es ist unsere Art und Weise, wie wir mit der Natur und unserem Planeten umgehen.

Wir können es uns nicht leisten die Umwelt zu zerstören

Wie kommt es, dass wir der Natur immer nur dann einen Wert zumessen, wenn wir sie zerstören und verkaufen können? Aber umgekehrt: Was ist ein Baum wert, wenn er stehen bleibt? Er versorgt uns alle mit Sauerstoff, filtert CO2 und hält uns am Leben. Er ist nichts anderes als unser Life-Support System. Und doch fällen wir Bäume in unbekanntem Ausmaß.

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Die Realität ist, dass die Nationen der Erde rund 500 Milliarden Dollar jährlich zahlen, um die Natur auszubeuten und zu zerstören. Es sind Subventionen für die Landwirtschaft, für fossile Kraftstoffe, für Energie, für die Fischerei oder für Düngemittel. Insgesamt entstehen durch fehlgeleitete öffentliche Gelder weltweit Schäden im Wert von vier bis sechs Billionen Dollar. Für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen dagegen gibt die Menschheit nur 120 Milliarden Dollar jährlich aus. Das sind 0,1 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. All unsere Wachstums- und Entwicklungstheorien erkennen die Abhängigkeit der Menschheit von der Natur nicht an. Die Natur ist mehr als ein bloßes Wirtschaftsgut.

Es kann kein unendliches Wachstum geben

Ein Wirtschaftssystem, das auf grenzenlosem Wachstum fußt, wird zum ökologischen und klimatischen Kollaps führen. Grenzenloses Wachstum ist eine Illusion. Natürlich können wir immer weiter in den Ballon pusten, irgendwann wird er platzen. Egal wie sehr wir uns wünschen, dass er immer größer wird. Seine natürlich Wachstumsgrenze ist irgendwann erreicht.