Wer gegenüber einem Tier Mitleid fühlt,dem wird auch Gott Mitleid schenken.

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*** DRINGENDER AUFRUF FÜR UNSERE MANUELA ***

Wir suchen dringend eine Pflegestelle, natürlich bestenfalls ein Zuhause, aber wir müssen sie aus dem Tierheim herausholen, manche Katzen erleben dort für sie die absolut stressigste Situation ihres Lebens, sie leiden, obwohl wir uns beste Mühe geben, ihnen liebevoll zu begegnen, aber der Kummer einer Katze plötzlich abgeschoben zu werden, den geliebten Menschen nicht mehr zu haben, der Vertrauensverlust, dass man sie einfach alleine ihrem Schicksal überlassen hat, das verträgt die eine Katzenseele besser als die Andere, obwohl es für alle unsere Schützlinge kein einfaches Leben im überfüllten Tierheim ist. Aber es ist oft so, dass gerade unsere zart besaiteten Kätzchen vor Kummer und gebrochenem Herzen sterben! Deshalb unser Aufruf für dieses bezaubernde Kätzchen. 

Beschreibung und Manuelas traurige Geschichte:

MANUELA (SCHWARZ, Bild 4-8)♥️ – EKH – weiblich – kastriert – schwarz – menschenbezogen – sehr lieb – "plappert" gerne mit ihren Menschen – liebt die Menschen – verschmust – sozial – eher unabhängige Katze – lieber Charakter – PFLEGESTELLE ODER FESTES ZUHAUSE GESUCHT – *01.01.2019

Manuela wurde von ihrem Besitzer im Tierheim abgegeben – ohne weitere Erklärung, einfach so, er wollte sie nicht mehr, man hatte genug von ihr 🙁 Wir wissen also leider nichts über Manuelas Vergangenheit. Sie ist todunglücklich im Tierheim – sie hat großes Heimweh und versteht nicht, was sie hier soll. Sie kommt sich sehr verloren vor. Manuela ist sehr menschenbezogen, liebt die Menschen sehr, ist anhänglich und plappert gerne. Sie ist verschmust, kuschelt gerne und sie braucht dringend und schnell ein neues Zuhause. Manuela frisst schlecht, verliert an Gewicht und das ist immer ein großes Warnsignal für Silvia. Sie weiß, dass das kein gutes Zeichen ist. Es ist nicht erst einmal vorgekommen, dass diese menschenbezogenen Katzen vor Kummer sterben. Daher ist es uns sehr wichtig, schnell eine Familie für Manuela zu finden – auch eine Pflegestelle (kostenlos) wäre prima, eine Adoption in ein Für-Immer-Zuhause (185 Euro mit Tierschutzvertrag) noch besser 🙂 

Manuela ist auf alle Fälle eine Katze für eine Familie mit lieben Kindern. Für noch nicht katzenerfahrene Leute wäre sie ebenfalls perfekt. Auch wenn Manuela (noch) nicht die Katze ist, die mit anderen Katzen im Körbchen kuschelt, wird sie nicht als Einzelkatze vermittelt! Sie soll zu 1-2 anderen, freundlichen und sozialen Katzen hinzu. Wir vermitteln sie auch gerne im Doppelpack mit einer Mieze aus ihrer jetzigen Gruppe. Zudem soll sie auch ungehinderten Freigang in ruhiger und verkehrsarmer Umgebung bekommen. Es sollte ein Haushalt sein, wo eine Katzenklappe vorhanden ist oder noch installiert wird.

Manuela ist FIV und Leukose getestet, Tollwut, Schnupfen, Seuche und Leukose geimpft, entwurmt, gechipt und kastriert.

UPDATE DES TIERHEINS 08.01.20: Wir bekommen heute auch von Manuela die Info, dass Manueala dringend aus dem Tierheim raus muss. Sie weiss gar nicht, was mit ihr passiert ist, warum man sie einfach abgegeben hat, sie wirkt unendlich traurig, sie ist von der Tierheimatmosphäre unheimlich gestresst und leidet. Es wäre schön, wenn wir für Manuela auch ganz schnell einen Pflegeplatz finden.

Es sollte auch ein Haushalt sein, wo eine Katzenklappe vorhanden ist oder noch installiert wird. Sie wird auf keinen Fall als reine Wohnungskatzen vermittelt.

Die süße Manuela ist FIV und Leukose getestet, Tollwut, Schnupfen, Seuche und Leukose geimpft, gechipt, entwurmt  und wird kastriert abgegeben.

Bei Adoption: Wir vermitteln deutschlandweit im Rahmen unseres Adoptionsverfahrens unter Abschluss eines Schutzvertrages mit einer Schutzgebühr und einem positiven vorherigen Kontaktbesuch. Bei der Pflegestelle fällt keine Schutzgebühr an.

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Olive leger,   JUNGHÜHNER,   N D Mehrfach – Schutz – Geimpft ab März abzugeben, Vorbestellungen jetzt möglich.

Bei Abgabe sind die Rassetiere 18. bis 22. Wochen alt.

Weiteres bitte meinem Profiltext Entnehmen.

Araucana Hühner verfügen über einige einmalige Merkmale unter den Haushühnern. Zum einen sind die Bommeln oder Tuffs zu bemerken, die als abstehende kurze Federbuschel aus einer walzen- oder warzenartigen Hautfalte anstelle der Ohrlappen wachsen.

Das bedeutsamere Merkmal der Araucana Hühner sind jedoch die grünen Eier mit blauen Einschlägen, weswegen sie Grünleger genannt werden und für die Erzüchtung anderer Grünleger genutzt werden. Da es auch Zuchtschläge mit rosanen und roten Eiern gibt, werden sie in den USA und auch Großbritannien „Easteregg-Layer“ genannt.

Zudem fehlten bereits der Wildform in Chile die Schwanzwirbel, die Bürzeldrüse und damit auch die Schwanzfedern. Aufgrund vom Kämpfereinschlag wirken Araucana Hühner etwas aufrechter in ihrer Erscheinung als andere gängige Hühnerrassen.

Haltung

Die Hühner aus der Andenregion in Chile sind noch heute sehr robust, suchen fleißig ihr Futter und können mit etwas Pflege sehr zahm werden. Wenn der Innenraum groß genug wäre, dann könnten Araucana Hühner selbst ohne Freilauf gehalten werden. Doch viel lieber wollen die flinken Tiere über Tag ins Freie und nach Futter suchen. Wer den Freilauf einzäunen muss, der soll einen dichten und hohen Zaun wählen. Es wird berichtet, dass Araucana Hühner eine Höhe von 1,5 Metern locker überwinden können, Löcher im Zaun sehr schnell finden und sich nicht so einfach einfangen lassen. Im Allgemeinen entwickeln die flinken Vögel einen ruhigen Charakter und sind anspruchslos.

Aufgrund vom gefiederten Kopfschmuck soll der Halter sehr darauf achten, dass er keine breiige Nahrung anbietet, da die Kopffedern schnell verklumpen. Futterresten im Gefieder fördern das Federpicken. Die Hühner dürfen sich solche schlechten Eigenschaften gar nicht erst angewöhnen.

 

Eier und Legeleistung

Araucana Hennen legen im ersten Legejahr rund 180 Eier, die wenigstens 50 Gramm wiegen und eine grünblaue oder blaugrüne Eischale haben.

Die Erbanlage der Grünleger wird dominant vererbt:

Wenn das andere Elterntier ein Weißleger ist, dann geht die Eifarbe der kommenden Generation ins Bläuliche.

Bei Braunlegern wird die nächste Generation grüne Eier legen, bei Marans geht es sogar ins olivgrüne oder olivebraune.

Die Hennen machen im Winter eine Legepause. Es wird allerdings berichtet, dass sie in einem hellen und einladenden Hühnerstall auch im Winter einige Eier legen.

Grünleger – Hühner die grüne Eier legen

Araucana legen grüne Eier. Dies ist zweifelsfrei ein Grund, weshalb diese Hühnerrasse inzwischen weltweit verbreitet ist. In einigen Regionen ist diese Hühnerrasse ausschließlich unter dem Namen „Grünleger“ bekannt.

Araucana ist die einzige Hühnerrasse, die grüne Eier legt. Zwar findet man bei vielen Geflügelfarmen sogenannte „Grünleger“, die den typischen Araucana kaum ähnlich sehen. Bei genauem Blick legen diese Hühner zwar grüne Eier, sind jedoch durch eine Kreuzung mit Araucana Hühnern entstanden. Hier nutzt man die dominante Vererbung der Eifarbe, die jedoch von Generation zu Generation die Eier immer heller werden lässt.

Werden die Eier mit der Brutmaschine ausbrütet, dann ist auf eine geeignete Wärmelampe zu achten.

Wer diese Details beachtet, der wird sich über robuste Küken freuen, die Ausfälle werden gering sein.

Doch es gibt eine Besonderheit, mit der die Schlupfrate und der Aufzuchterfolg massiv leiden würden. Wenn Hahn und Henne die buschigen Bommeln bei den Ohrscheiben ausprägen, dann werden viele Küken in den Eiern bereits absterben oder das Kükenalter nicht überleben.

Deswegen darf immer nur ein Elternteil der Araucana Hühner diese Bommeln ausprägen, um diesen Gendeffekt zu umgehen. Es werden deswegen keine reinerbige Bommelträger gezüchtet.

Farbschläge

Anerkannte Farbschläge:

Wildfarbig

Goldhalsig

Gold-Weizenfarbig

Blau-Weizenfarbig

Blau

Schwarz

Schwarz-Rot

Gesperbert

Weiß

Silberhalsig

Blau-Rot

Blau-Wildfarbig

Blau-Goldhalsig

Die letzten drei Farbschläge werden in Deutschland nicht für Zwerg-Araucana-Hühner anerkannt. Hähne haben einen mittellangen Halsbehang und vollen Sattelbehang. Die Hennen unterscheiden sich vom Hahn nur durch die geschlechtsspezifischen Merkmale und nehmen eine etwas waagerechtere Haltung ein. Die Zwergform soll der Großform abgesehen vom Gewicht möglichst nahekommen.

Farbvarianten und Aussehen

Die Araucana haben eine sehr stark nach oben gerichtete, aufrechte Körperhaltung, was den Einschlag von Kampfhuhnarten erkennen lässt. Statt der Ohrscheiben oder schlichter „Bärte“ haben die Araucana mitunter Ohrbüschel oder „Bommel“, auf Hautwucherungen aufsitzende Kleinfederbüschel, entwickelt. Sie besitzen einen Erbsenkamm und grüne Ständer. Typisch für die Rasse ist die Schwanzlosigkeit, die auch fehlende Schwanzwirbel und eine fehlende Bürzeldrüse mit einschließt.

In Deutschland sind dreizehn Farbvarianten anerkannt, sie reichen von wildfarbig über weizenfarbig, schwarz und blau mit diversen Zeichnungen und Varietäten.

Gut zu wissen

Die Eier von Grünlegern gelten als gesünder, da sie kein oder weniger Cholesterin enthalten. Es handelt sich um einen Mythos, da dieses nur für die Eier weniger Hennen zutrifft. Damit müsste für „gesündere“ Eier jede Henne einzeln ausgewertet und dann mit vergleichbaren Exemplaren separiert werden.

Die Farbe der Eier geht auf die Einlagerung von Abbauprodukten aus dem Blut, der Galle oder anderen Bestandteilen des Körpers zurück. Doch nur bei Grünlegern zieht sich diese Färbung durch die ganze Schale bis zum Inneren durch. Sie wird auf Gallensäure zurückgeführt.

Möglicherweise haben sich halbwild gehaltene Araucana Hennen mit grünen Eiern deswegen durchgesetzt, da grünliche Eier besser getarnt sind.

Reinrassige Araucana haben keine Schwanzwirbel, keine Schwanzfedern und keine Bürzeldrüse. Zudem haben reinrassige Exemplare immer einen roten Erbsenkamm. Es gibt jedoch vermischte Exemplare, die wieder einen normalen Hühnerschwanz oder einen anderen Kamm ausbilden.

Araucanas ohne Schwanz sind teils auch als „Kaulhühner“ bekannt.

Die Zucht ohne Schwanz würde in Deutschland laut §11b des Tierschutzgesetzes als Qualzucht gelten und wäre damit zu vermeiden. Da die Urform der Araucana Hühner bereits keinen Schwanz hatte, ist es eine Erhaltungszucht ursprünglicher Eigenschaften.

Araucana Hühner werden in Deutschland als Groß- und Kleinform mit drei Kopfformen anerkannt:

Bommeln ohne Backen- und Kehlbart

Bommeln mit Backen- und Kehlbart

Backen- und Kehlbart ohne Bommeln

Der gefiederte Kopfschmuck der Araucana Hühner kann die Sicht behindern. Deswegen sollten sie nicht mit Hühnern ohne Haube zusammen gehalten werden, da diese ihnen ansonsten schnell überlegen sind.

Araucana Hühner sind mit etwas Pflege einfach in der Haltung, für den Züchter sind sie jedoch eine Herausforderung.

Ab den 1960er Jahren lösen Legehybriden die festen Hühnerrassen in der kommerziellen Haltung ab. Zu diesem Zeitpunkt wird die private Hühnerhaltung und Hühnerzucht zum Hobby, womit zugleich die Araucana als Liebhabergeflügel entdeckt werden.

Zwerg-Araucanas wiegen mit dem Hahn rund 850 und mit der Henne rund 750 Gramm. Das Eigewicht liegt bei wenigstens 32 Gramm.

 

Ursprünge der Araucanas

Gesichert gilt, dass Araucana Hühner im Jahr 1890 in Chile entdeckt wurden. Die Einheimischen der Region wurden der Überlieferung zufolge nie durch die Spanier besiegt. Das indigene Volk wurde einst Araucana genannt, es nennt sich selber Mapuche. Also wurden ihre schwanzlosen Hühner Araucanas genannt. Diese halbwilden gefiederten Nutztiere lebten bereits in den Andenregionen von Chile, Argentinien und in Teilen Brasiliens.

Bislang ungeklärt ist, wie diese Wildform der Araucanas entstand. Es wird sogar aufgrund der fehlenden Schwanzfedern gemutmaßt, dass sie nicht vom Urahnen aller Haushühner, dem Bankivahuhn, abstammen. Andere Vermutungen gehen darauf zurück, dass Christoph Columbus und weitere Reisende aus der alten Welt Hühner mitbrachten, die sich schnell verbreiteten und über Jahrhunderte hinweg zu dieser Urform der Araucanas wurden.

Am wahrscheinlichsten ist jedoch, dass die ersten Hühner bereits über 100 Jahre vor der Entdeckung durch Columbus von den Polynesiern nach Südamerika eingeführt wurden. Später flossen Landrassen aus dem Mittelmeerraum ein. Diese These stützt sich damit, dass DNA-Analysen eine hohe Ähnlichkeit der Araucaner Hühner mit denen auf den Inseln von Polynesien belegen.

Die im Jahr 1890 entdeckte Urform der Araucana Hühner könnte sich durch die weitere Mischung mit anderen Haushuhnrassen in Chile noch etwas geändert haben, womit wir nicht sicher wissen, wie einstige Araucanas aussahen.

 

Entwicklung der Rasse Araucana

Die ersten Araucana Hühner gelangten bereits zu Zeiten ihrer Entdeckung nach Nordamerika. Im Jahr 1900 und 1914 erreichten sie von dort auch Deutschland, wurden sogar 1921 auf der Weltgeflügel-Ausstellung in Den Haag präsentiert, aber noch nicht weiter gezüchtet. Ab 1920 wurden Araucana Hühner bereits in England und Spanien gehalten.

George Malcolm war ein schottischer Züchter, der in den 1930er Jahren maßgeblich den Rassestandard heutiger Züchtungen geprägt hat. Er erzüchtete zudem lavendelfarbige Araucanas. In Nordamerika züchtete zeitgleich W. Browner Araucana Hühner und kreuzte andere Rassen ein.

1960 trafen weitere Araucanas aus den USA in Deutschland ein, womit hier die gezielte Nachzucht begann.

Heutige Bedeutung der Araucana Hühner

Araucana Hühner sind auch als Grünleger bekannt, da sie als einzige Stammform grüne Eier legen. Da diese Eigenschaft dominant vererbt wird, werden Araucanas als Ausgangsrasse eingesetzt, um weitere „Grünleger“ zu erzüchten. Werden Hybride wiederum mit anderen Haushuhnrassen gekreuzt, dann geht die Eigenschaft der grünen Eier nach und nach verloren.

Nicht allein aufgrund der Farbe, sondern auch aufgrund der nicht ganz stimmigen These, dass grüne Eier weniger Cholesterin enthalten, erfreuen sich die ohnehin hübschen Hühner einer großen Beliebtheit. Das schwanzlose Federvieh mit seinen Bommeln oder Bärten wird zugleich als Zierhuhn sehr geschätzt und zählt nicht allein in Deutschland zu den gefragten Haushuhnrassen.

 

Zuchtbemühungen und Maßnahmen zum Rassenerhalt

Im Jahr 1962 gründete sich der deutsche „Sonderverein zur Erhaltung des Araucana- und Zwerg-Araucana-Huhnes“. Das geht auf die Initiative von Friedrich W. Proebsting zurück, der mit den Züchtern Welberts, Voßhenrich und weiteren zusammenwirkte. Es wurde ein eigener Zuchtstandard erstellt, womit Araucana Hühner im Jahr 1965 durch den BDRG anerkannt wurden.

Trotz einer teils geringen Population mit damit eintretenden genetischen Problemen wurden umgehend verschiedene Farbschläge erzüchtet. Vermutlich aufgrund dieser Problematik importierte Proebsting im Jahr 1964 einige Araucanas aus einem indigenen Dorf Südamerikas. Inzwischen sind für die Großrasse 13 und für die Zwergform 10 Farbschläge anerkannt, Stand 2019.

Das Ziel der deutschen Araucana Zucht besteht darin, das ursprüngliche Huhn in seiner Gestalt mit seinen Merkmalen zu erhalten. Es wird also nur auf andere Farbschläge, aber nicht auf andere Eigenschaften gezüchtet.

Ähnliche Bemühungen gibt es in anderen Ländern, in denen teils weitere Farbschläge anerkannt werden. Im internationalen Vergleich ist Deutschland mit Araucana Züchtern gut aufgestellt. Das spiegelt sich in den vielen Farbschlägen wieder, die teils jedoch sehr selten vorkommen.

Zuchtziele für Araucana Hühner

Rassereine Araucana Hühner haben nach deutschem Standard keinen Schwanz und müssen grüne Eier legen. Heutige Araucanas sollen die ursprüngliche Form behalten.

Die Hähne: Der Rumpf mit breiten Schultern, breiter Brust und vollem Bauch soll gut gerundet sein und leicht aufrecht getragen werden. Der Hahn hat reichlich Hals- und Sattelbehang. Die Flügel liegen fest an und stehen nicht nach hinten über, das Federkleid ist insgesamt fest anliegend. Araucana Hühner haben einen unregelmäßigen Erbsenkamm.

Die Bommeln, auch Federquasten oder Tuffs genannt, können bei einigen Araucana Hühnern anstelle der Ohrlappen aus einer warzenähnlichen Hautfalte wachsen. Andere Araucanas haben einen ausgeprägten Backenbart und die nächsten haben Bommeln und Backenbart.

Die Hennen unterscheiden sich zu den Hähnen nur durch geschlechtsspezifische Details.

Unterschiedliche Merkmale am Kopf oder Abweichungen vom optimalen Farbschlag werden bei Wettkämpfen „verschmerzt“, da es praktisch unmöglich ist, Araucana Hühner mit allen äußerlichen Merkmalen einheitlich zu züchten. Deswegen haben sich in verschiedenen Ländern bereits unterschiedliche Varianten und auch Hybridkreuzungen etabliert.

Kurz und bündig lauten die Zuchtziele:

Grünfärbung der Eier

Erhalt vorhandener Farbschläge

Erhaltungszucht für gesunde Gene

Erhalt der ursprünglichen Eigenschaften und Robustheit

Erhalt der ursprünglichen Form mit gut gerundetem, von oben oval wirkendem Rumpf

 

 

 

 

 

 

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Hallo zusammen ich suche leider auf diesen Wege diese beiden Katzen sie heißen mit namen mimi und Julie die dunklere ist älter und die kleinere ist jünger sie sind mama und Tochter leider musste ich mich schweren Herzens damals von ihnen trennen leider ist der kontakt zu neuen Besitzer abgebrochen ich möchte einfach nur gerne wissen wie es ihnen geht und ob sie beide noch zusammen sind über jeden Hinweis währe ich dankbar liebe grüße

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Geparde tragen Sonnenbrille, nutzen ihre eigenen sozialen Medien und sind mit jeder Pore ihres besonderen Körpers auf Geschwindigkeit getrimmt. Sie gehören zu den am stärksten bedrohten Katzen der Erde. Doch ein Durchbruch in der Gepardenforschung ist der Schlüssel zu ihrem Schutz. Elf faszinierenden Fakten:

Gebaut für die Geschwindigkeit

Geparde sind die schnellsten Landsäugetiere unseres Planeten und können innerhalb von nur drei Sekunden auf fast hundert Stundenkilometer beschleunigen. Darauf ist ihr schlanker Körper spezialisiert. Ihre langen Beine und eine flexible, streckbare Wirbelsäule ermöglichen weite Schritte. Vergrößerte Nasengänge und Lungen sorgen für eine optimale Sauerstoffzufuhr.

Wie schnell sind Geparde und warum? Was hilft ihnen, so schnell laufen zu können?
Drahtig, schlank und hochgewachsen © Gavin Lautenbach / Natural Habitat Adventures

Den nötigen Griff auf dem Boden geben gepolsterte, raue Fußsohlen und vor allem die Krallen, die Geparde im Gegensatz zu allen anderen Katzen nicht einziehen können. Wie Spikes wirken sie und geben den Katzen ihren wissenschaftlichen Namen: Acinonyx jubatus bedeutet so viel wie „unbewegliche Kralle mit Mähne“.

Mit Sonnenbrille

Das Gesicht der Geparde ist geprägt durch auffallend dunkle Streifen, die neben der Nase von den Augen bis zum Maul verlaufen. Tränenstreifen werden sie genannt und verhindern Reflexionen der grellen Sonne unterhalb der Augen, die die Sicht beeinträchtigen würden. Denn die Raubkatzen jagen bei Tageslicht.

Warum haben Geparde Tränenstreifen?
Tränenstreifen gegen die Sonne © Sasan Amir

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Geparde: Die einzigen tagaktiven Katzen

Der Gepard ist die einzige tagaktive Katze der Welt. Er geht damit Feinden und Nahrungskonkurrenten aus dem Weg, die in der Nacht auf Jagd sind. Denn mit seinem schnellen und leichten Körper ist der Gepard gegenüber anderen Raubkatzen wie Löwen verhältnismäßig schwach. Und nach einem Riss zu erschöpft, um gleich zu fressen:

Erst einmal ausruhen

Geparde sind extrem effektive Jäger. Doch nach dem schnellen Sprint auf ihre Beute – meist kleinere Antilopenarten wie Gazellen – müssen sie sich erst einmal fast eine halbe Stunde ausruhen. Viel Zeit, in der sie Gefahr laufen, ihren Fang an Löwen, Hyänen oder Leoparden zu verlieren. Oder gar selbst zur Beute zu werden.

Geparde: Ihr einzigartiger Körperbau macht sie so schnell.
Erinnern mehr an Windhunde als an Raubkatzen © imagoimages / Morales

Miauen wie ein Kätzchen, piepen wie ein Vogel

Geparde brüllen nicht. Sie haben einen anderen Kehlkopf als Löwen oder Tiger. Sie miauen und schnurren ähnlich unseren Hauskatzen. Deshalb zählen sie trotz einer Körpergröße von etwa 80 Zentimetern nicht zu den Großkatzen.

Droht Gefahr oder rufen Weibchen ihre Jungen, zirpen sie. Was fast wie Vogelzwitschern klingt, soll vermutlich verhindern, dass andere Raubtiere angelockt werden.

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Nachwuchs von mehreren Vätern gleichzeitig

Gepardenweibchen bekommen pro Wurf drei bis fünf Junge. Und die können alle von verschiedenen Vätern sein! Denn während sie läufig ist, paart sich die Gepardin so oft wie möglich und mit verschiedenen Männchen. Bei jeder Paarung wird ein Eisprung ausgelöst. Induzierte Ovulation lautet der Fachbegriff dafür.

Wieviele Junge bekommen Geparde?
Sind sie nur Halbgeschwister? © Scott Davis / Natural Habitat Adventures

Das „Facebook“ der Geparde

Geparde markieren ihr Revier nicht so wie andere Katzen. Sie kennzeichnen nicht die Ränder, stecken keine Grenzen ab. Männchen mit Revier markieren Schnüffelpunkte in der Mitte ihres Territoriums. Es gibt aber – ebenfalls eine Besonderheit – auch viele Männchen ohne eigenes Territorium. Floater werden sie genannt, Umherziehende. Und das tun sie. Sie erschnüffeln genau wie die Weibchen Informationen an den markierten Punkten, meist prominente Landmarken wie Akazienbäume, Termitenhügel oder Felsen. Diese sind soziale Knotenpunkte, eine Art Pinnwand – oder eben Social Media – der Raubkatzen.

Das alles ist noch gar nicht lange bekannt und Ergebnis unserer aufwendigen Feldforschung in Namibia, die vom WWF unterstützt wird. Denn Geparde leben sehr versteckt und sind schwer zu erforschen. Seit 16 Jahren erforsche ich in einem Expertenteam das Verhalten der Geparde. Ihre Eigenheiten und diese Knotenpunkte nun zu kennen, bedeutet einen entscheidenden Durchbruch für ihren Schutz:

Was Geparde mit Farmern zu tun haben

Wie Forschung die Geparde vor dem Aussterben retten kann.
Geparde brauchen extrem viel Platz © imagoimages / UIG / Valerio Ferraro

Geparde gehören zu den Tieren mit den größten Streifgebieten der Erde. Die wenigsten von ihnen sind in Schutzgebieten zu finden, sondern leben auf großen Flächen offenen Farmlandes, die das südliche Afrika heute prägen. Vor allem in Namibia – Heimat der letzten großen Geparden-Population. Vielen Farmern gelten sie als Gefahr für ihre Nutztiere. Ein Mensch-Wildtier-Konflikt, der die gesamte Art bedroht.

Doch die Erfahrungen des Forschungsteams in Namibia zeigen: Die Farmer sind kooperativ, wünschen sich selbst eine Lösung. Und wenn sie vor allem ihre Jungtiere von den sehr verstreuten sozialen Knotenpunkten der Raubkatzen fernhalten, können Risse entscheidend minimiert werden.

Hier könnt Ihr das Projekt direkt unterstützen!

Cheetah: Der Gefleckte 

2000 bis 3000 dunkle Flecken prägen das Fell eines jeden Geparden. Sie dienen der Tarnung und gaben den Katzen ihren englischen Namen, Cheetah: Das Hindi-Wort Chita bedeutet „gefleckt“. Auch die Haut unter den Flecken ist schwarz und das Fleckenmuster bei jedem Geparden unterschiedlich. Wie ein Fingerabdruck, an welchem Forscher:innen einzelne Tiere zum Beispiel auf Bildern aus Kamerafallen eindeutig erkennen können.

Was sind die Unterschiede zwischen Gepard und Leopard?
Gepard (li) und Leopard © Martin Harvey / WWF, Gavin Lautenbach / Natural Habitat Adventures

Die Gepardenflecken unterscheiden sich deutlich von denen eines Leoparden. Sie sind runder und ganz ausgefüllt. Die sogenannten Rosetten des Leoparden sind innen hell. Geparde sind außerdem schlanker als Leoparden.

Mit Mähne

Wie sehen Geparde aus? Wie sehen Gepardenbabys aus?
Gepardenjunge tragen Mähne © IMAGO / Panthermedia / NickDale

Gepardenjunge tragen außerdem die ersten drei Lebensmonate eine Rückenmähne. Fast wie ein Irokesenschnitt vom Nacken bis zum Schwanz. Die langen, hellen Haare tarnen die Jungtiere im hohen Gras.

Letzte Asiatische Geparde: Isoliert im Iran

Das Risiko, dass die Geparde in naher Zukunft aussterben, ist groß. Zusätzlich zu den Mensch-Tier-Konflikten wurden Geparde früher für ihr Fell bejagt und verlieren heute zunehmend Beutetiere und Lebensraum.

Nur noch etwa 7000 von ihnen gibt es in Afrika, vor allem südlich der Sahara. Einst waren sie auf dem gesamten Kontinent, der Arabischen Halbinsel und in Ostindien weit verbreitet. Heute besiedeln sie lediglich neun Prozent ihres ursprünglichen Lebensraumes.
Asiatische Geparde leben nur noch im nordöstlichen Iran – als winzige, isolierte und kaum überlebensfähige Population von nicht einmal 40 Tieren.

Der Beitrag Geparde: 11 Dinge, die Ihr noch nicht über sie wusstet erschien zuerst auf WWF Blog.


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*** DRINGEND ***

FÜR IMMER ZUHAUSE GESUCHT

Nach schwerem Unfall vollständig genesen –

Liebes Katzenmädchen sucht  Menschen mit großem Herz, die viel Zuhause sind.

 

BIMBA – Thai-Siam-Rasse-Mix, weiblich – kastriert – tabby-point – *01.01.2016

 

sehr liebe Charakterkatze, noch verspielt, verschmust, menschenbezogen, aber keineswegs aufdringlich, bewegungsfreudig, braucht Freigang, unabhängig, eher autark, aber trotzdem sehr sozial, mit Hunden verträglich: nein, hat Angst, mit Artgenossen verträglich: ja, gerne 1 –  2  ebenfalls vom gleichen Charakter soziale, unabhängige Katzen, Familientauglich ja, Kinder ab Teeniealter, hat Angst vor kleinen Kindern

 

Bimba's traurige Geschichte:

Bimba erlitt einen schweren Autounfall. Sie war mehr tot als lebendig. Sie hatte über den ganzen Körper hinweg schwere Prellungen, ihr rechtes Auge hing aus der Augenhöhle und ihr Unterkiefer war gebrochen. Bimba hatte schlimme Schmerzen und kam sofort in die Tierklinik und wurde operiert. Ihr Auge wurde wieder in die Augenhöhle zurückgesetzt und ihr Unterkiefer wurde mit Drähten fixiert.

 

Nun mehreren Wochen danach ist Bimba wieder vollkommen gesund und erholt sich zunehmend. Sie hat ein "Kämpfer-Herz". Die Drähte sind entfernt und es ist alles gut zusammengewachsen. Bimba kann ganz normal fressen und hat keine Einschränkungen. Leider ist sie auf ihrem rechten Auge blind. Aber auch damit kommt sie sehr gut zurecht und hat keine Lebenseinschränkungen.

 

Bimba ist eine Charakterkatze. Sie weiß was sie will. Bestimmt lebte sie einst als Einzelkatze, denn sie ist mit mehreren Katzen im Raum überfordert, wird nervös und neigt dann zu Dominanz. Daher muss sie nun leider in einem einzelnen Käfig sitzen. Das Tierheim ist übervoll und es ist keine normale Box frei. Aber auch das wäre ihr alles zu beengt mit den vielen Katzen in einem 4m² kleinen Raum/Box.  Dass Bimba nun alleine in einem Käfig leben muss ist für sie natürlich nicht artgerecht – Bimba ist sehr menschenbezogen, neugierig und aktiv, sie will Kontakt, Auslauf und Beschäftigung und all das ist in ihrem Käfig nicht möglich. So miaut sie den ganzen Tag und bettelt um Aufmerksamkeit. Sie ist vollkommen frustriert.

 

Es war unserer Volontärin Silvia auch nicht möglich, schönere Fotos von ihr im Heim zu machen, denn sobald sie aus dem Käfig darf, ist sie in Bewegung, will spielen, klettern, springen und schmusen…wie jedes andere Kätzchen auch. Bimba ist sehr bewegungsfreudig, dennoch von ruhigem Charakter und verschmust, sie liebt es zu kuscheln und eng bei dem Menschen zu sein – sie ist ein ganz liebenswertes Wesen.

 

Der ideale Platz für Bimba wäre eine Familie, wo es eher ruhig zugeht – man soll sie auch nicht jeden Tag den ganzen Tag alleine lassen, kleine Kinder und Hunde beunruhigen und verängstigen Bimba, wer weiss, was sie erlebt hat. Sie braucht auch Freigang und dann wären 1-2 unabhängige und soziale Katzen, die schon vor Ort wären, perfekt. Oder wir vermitteln Ihnen gerne eine Katzenfreundin aus der jetzigen Gruppe mit zu Bimba, denn auch wenn Bimba sehr selbstbewusst ist, so wollen wir sie keinesfalls als Einzelkatze vermitteln.

 

Zudem soll sie ungehinderten Freigang in verkehrsarmer Umgebung erhalten. Es sollte ein Haushalt sein, wo eine Katzenklappe vorhanden ist oder noch installiert wird.

 

Bimba wird FIV und Leukose getestet, Tollwut, Schnupfen, Seuche und Leukose geimpft, gechipt, entwurmt und kastriert abgegeben.,

 

Wir vermitteln deutschlandweit im Rahmen unseres Adoptionsverfahrens unter Abschluss eines Schutzvertrages mit einer Schutzgebühr und einem positiven vorherigen Kontaktbesuch.

 

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Die hübsche Bimba hat durch unseren Aufruf vor einigen Wochen in Deutschland sehr schnell eine liebe Pflegestelle gefunden und kann sich "aklimatisieren" und auch erholen von den Strapazen.  ***DANKE***  Es geht ihr gut 🙂 Nun ist sie bereit in ein  Für-Immer-Zuhause zu wechseln. Wer diese liebe – und dankbare – Katzendame adoptieren möchte, kann sie auf der Pflegestelle in Kirkel bei Interesse sehr gerne für ein erstes Kennenlernen besuchen.  

 

04.10.20 Erstes Update der Pflegestelle:

Die liebe Bimba möchte am liebsten Tag und Nacht bei ihrem Menschen sein, und den will sie auch nicht mit anderen Katzen teilen 🙂 Sie ist wirklich sehr anhänglich, denn sie spürt, dass ihr das erste Mal im Leben "Gutes widerfährt". Sie liegt zu gern auf dem Schoß 🙂 und ist eine ruhige Schlafgenossin.  Tagsüber möchte sie natürlich zu gern bespielt werden mit Bällchen oder Spielangeln, das macht ihr sehr viel Spaß und es ist schön zu sehen, dass es ihr jetzt gut geht, dass sie jetzt endlich die Chance auf ein besseres Katzen-Leben hat, das hoffen wir alle sehr für dieses liebe Wesen. Zusammenfassend  möchte Bimba am liebsten Einzelprinzessin sein bei Menschen, die viel zu Hause sind.

 

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Die beiden sind nun 12 Wochen alt und dürfen endlich die Welt wo anders erkunden.

Ihre Mama ist eine Norwegische Waldkatzen Dame und kann selbstverständlich jederzeit besichtigt werden. Der Vater ist uns leider unbekannt.

Die beiden sind sehr lieb und total verschmust. 

Den Tierarzt hat sie schon kennengelernt. Sie wurden entwurmt und sind topfit.

Sie fressen Nassfutter sowie Trockenfutter und gehen ganz brav aufs Katzenklo.

Wir geben beide nur an einen wirklich guten Platz ab.

Gerne über WA melden.

01609 638 3000 

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Sommerzeit, Zeckenzeit? Eigentlich sind die ganz heißen Tage gar nicht die aktivste Zeit für Zecken. Aber wir bewegen uns dann vermehrt in der Natur und halten uns in Wald und Wiese im Lebensraum der Spinnentiere auf. Zeckenbisse können gefährlich sein, vor allem wegen einer möglichen Infektion mit Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) oder Borreliose.

Wie leben Zecken und wie gelangen sie auf Menschen?

Zecken lauern auf Halmen, auf Blättern, auf losem Laub — und warten. Lange, oft sehr lange. Einige der Blutsauger können Jahre ohne Nahrung überleben. Den Rekord hält die Art Ornithodoros papillipes. Sie kann bis zu elf Jahre warten.
Kommt dann ein geeigneter Wirt wie Mensch, Hund oder Pferd vorbei, wittert die Zecke ihre Chance. Sie ist wahrscheinlich in der Lage, mögliche Wirte über Entfernungen von 10–15 Metern wahrzunehmen. Über das sogenannte Haller’sche Organ an den Vorderbeinen kann sie chemische Substanzen in Atem oder Schweiß feststellen. Die Zecke lässt sich abstreifen und klammert sich am Wirt fest. Sie lässt sich aber nicht vom Baum fallen, wie manche glauben. Und sie kann auch nicht springen.

Die Zecke krallt sie sich bei uns an Schuhen, Hosen oder direkt an der Haut fest und sucht eine gut durchblutete Stelle. Dann sticht sie zu und saugt. Und saugt. Viele Tage, ungestört sogar Wochen. Der Zecken-Körper kann dabei auf das Zwanzigfache des ursprünglichen Volumens und das Hundertfache des Gewichts anschwellen.

Geröteter Biss: Welche Krankheiten übertragen Zecken?

Eigentlich ist ein Zeckenstich nicht weiter tragisch, aber Zecken übertragen Borreliose und die Hirnhautentzündung Frühsommermeningoenzephalitis (FSME).
In Deutschland infizieren sich etwa zwei bis sechs Prozent der Menschen nach einem Zeckenbiss mit Borrelien — und diese Bakterien können unterschiedliche, durchaus bedrohliche Infektionskrankheiten auslösen. Die Lyme-Borreliose kommt am häufigsten vor. Typisches Zeichen: Rötung an der Bissstelle, die sich langsam ausbreitet (Wanderröte). Gut zu wissen: Da die Borreliose eine bakterielle Erkrankung ist, lässt sie sich vor allem im Frühstadium gut antibiotisch behandeln.

Weitaus seltener sind Zecken mit FSME-Viren befallen. Das Virus kann die Hirnhaut und das zentrale Nervensystem des Menschen angreifen. In den deutschen FSME-Risikogebieten tragen 0,1 bis 5 Prozent der Zecken das Virus in sich. Und nicht jede Infektion führt zu einer Erkrankung: Von den Menschen, die von einer FSME-Viren-infizierten Zecke gebissen werden, erkrankt etwa jeder Dritte.

Im letzten Jahr wurden allerdings mehr als doppelt so viele FSME-Fälle in Deutschland gemeldet, als durchschnittlich in den Jahren davor. Die höchste Anzahl an Erkrankungen seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 2001.

Karte RKI: FSME durch Zecken in Deutschland

Wie kann man sich schützen?

  • Am besten die Zecke gar nicht an die Haut ranlassen. Hohe, geschlossene Schuhe im Grünen tragen. Wenn möglich eine lange Hose. Und die am besten in die Socken stopfen.
  • Auf breiteren Wegen gibt es natürlich auch weniger Zecken als querfeldein. Nach dem Spaziergang gründlich nach dunklen Pünktchen auf Haut oder Kleidung suchen. Kinder und Hunde gleich mituntersuchen.
  • Gegen FSME gibt es eine Impfung (oft als “Zeckenimpfung” bezeichnet). Wenn man sich in Risikogebieten oft draußen aufhält empfehlenswert.

Wie entfernt man eine Zecke?

Zecke auf Finger
Die Zecke kann ein sehr unangenehmer Besucher auf unserer Haut werden. © Ola Jennersten / WWF Schweden
  • Wenn man sich trotzdem mal einen Zecke eingefangen hat: Schleunigst entfernen. Da die Borreliose-Bakterien zunächst im Darm der Zecke sind, kommen sie erst nach vielen Stunden in das Blut des Wirts. Je schneller Du die Zecke los wirst, umso niedriger ist das Risiko, an Borreliose zu erkranken.
  • Langsam und kontinuierlich mit einer feinen Pinzette, einer Zeckenzange oder ‑karte aus der Haut ziehen. Dabei das Tier möglichst nicht quetschen und dicht über der Haut packen. Dann die Einstichstelle desinfizieren.

Wie man es nicht macht!

  • Auf keinen Fall mit Öl, Kleber oder Alkohol entfernen! Dadurch erstickt die Zecke und würgt ihren Darminhalt samt Krankheitserreger in die Wunde.
  • Auch nicht nach links oder rechts drehen. Da bleiben häufig die Beißwerkzeuge der Zecke in der Haut stecken. Wenn es passiert: Keine Panik. Das Zeckenrest fällt irgendwann ab. Erst wenn die Haut rot wird, schmerzt oder juckt spricht das für einer Entzündung, die dann vom Arzt behandelt werden sollte.

Töten oder aussetzen?

Vor allem Hundebesitzer kennen den Anblick: Eine dicke, vollgesogene Zecke, hellgrau, bis zu kirschengroß. Man muss schon sehr großer Tierfreund sein, um die wieder auf der nächsten Wiese auszusetzen. Doch so eine Zecke um die Ecke zu bringen, ist gar nicht so leicht. Klo runterspülen? Keine gute Idee. Zecken können wochenlang im Wasser überleben. Aus dem Hausmüll können sie wieder raus kriechen. Im Eisfach überleben sie bis minus 18 Grad Celsius. Zerquetschen gibt einen Blutfleck. Nein, Verbrennen empfehlen wir jetzt nicht, auch wenn es sehr effektiv ist.

Zecken sind nicht nur Parasiten und Plagegeister, sondern auch Teil der komplexen Ökosysteme unserer Natur:

Warum gibt es Zecken?

Parasiten wie Zecken oder Stechmücken haben wenige Freunde, aber dennoch eine spannende Rolle im komplexen Zusammenspiel in Ökosystemen. Natürlich dienen Zecken als Nahrung. Vögel fressen Zecken. Einige Pilze siedeln auf ihnen. Fadenwürmer machen die Parasiten selbst zum Wirt und töten sie, ebenso wie die Larven der Erzwespe Ixodiphagus hookeri.

Parasiten können aber auch dazu beitragen, die Populationen anderer Lebewesen zu regulieren. Zudem gelten sie als Evolutionsbeschleuniger. Klingt paradox, ist aber durchaus plausibel. Ein Lebewesen kann an einem Parasiten zugrunde gehen. Wenn aber der Organismus zum Beispiel durch Parasiten sein Imunsystem verbessert und vielleicht sogar resistent wird, kann er das positiv an Nachkommen weitergegeben. Auf lange Sicht kann das für die weitere Evolution einer Tierart postiv sein.

Ob das allerdings auch auf Zecken zutrifft, ist noch nicht ausreichend erforscht.

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Welche Zecken gibt es in Deutschland?

Weltweit gibt es mehr als 900 Zeckenarten. Etwa zwanzig davon kommen in Deutschland vor, zum Beispiel die Igelzecke, die Schafzecke oder die Auwaldzecke. Einige Arten haben sich stark spezialisiert und leben fast nur an Vögeln, andere sind sehr selten oder vorübergehend eingeschleppt.

Heimisch, häufig und wirklich lästig bis gefährlich ist hierzulande der 2,5 bis 4 Milimeter große Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus). Der Holzbock ist die Zecke, die in Deutschland am häufigsten Menschen belästigt. Und der Holzbock profitiert von heißen, trockenen Sommern.

Invasive Art: Hyalomma Zecke melden

Zusätzlich droht noch die Bekanntschaft mit einem Neuzugang unserer Tierwelt: der Hyalomma Zecke. 2019 haben Experten festgestellt, dass diese „Superzecken“ in Deutschland überwintert haben. Am Niederrhein, in Brandenburg und Niedersachsen wurde Exemplare entdeckt. Möglich, dass diese und andere Zeckenarten durch den Klimawandel auch in Deutschland heimisch werden – und damit in unsere Breiten bisher nicht vorkommende Krankheiten wie das Krim-Kongo-Fieber übertragen.

Unangenehm: Anders als heimische Zecken wartet die Hyalomma nicht auf den Wirt, sondern jagt ihn gezielt.

Kein Ende in Sicht: Zeckenzeit bis Oktober

Zeckenzeit in Deutschland ist — tatsächlich — von Februar bis Oktober: Ab Temperaturen von sieben Grad sind Zecken aktiv. Von November bis Februar halten die Spinnentiere eigentlich Winterruhe. Doch durch die vergleichsweise milden Winter krabbeln sie mittlerweile sogar ganzjährig durchs Gebüsch. Es gibt also auch für den Herbst keine Entwarnung.

Der Beitrag Zecken: Wie kann man sich schützen, wie sie entfernen? erschien zuerst auf WWF Blog.


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Der Boden der Steppe staubt unter Hufen fahlgelber Pferde mit dunklen Mähnen. Die Weite scheint unendlich, nur in der Ferne gesäumt von Gebirgen. Die Mongolei ist hier fast menschenleer. Ideales Terrain für die galoppierenden Herden.
Przewalski-Pferde sind die einzigen Wildpferde, die wir noch auf unserer Erde haben. Denn Mustangs beispielsweise und die bekannten Dülmener Ponys sind keine echten Wildpferde. Aber Przewalski-Pferde gibt es auch bei uns in Deutschland!

Przewalski-Pferde: So sehen Wildpferde aus

Ihr Kopf wirkt groß im Vergleich zu ihrem Körper. Das Maul hat eine typische helle Färbung, die als Mehlmaul bezeichnet wird: Przewalski-Pferde, auch Thakis genannt, sind die heiligen Pferde der Mongolei. Sie sind vergleichsweise klein – bei einer Widerristhöhe von um die 140 Zentimeter, dafür aber kräftig. Ihren Rücken zeichnet häufig ein dunkler sogenannter Aalstrich entlang der Wirbelsäule, der in eine kurze Stehmähne und einen dunklen Schweif übergeht. Die Wildpferde sind sehr robust und können tagelang ohne Wasser und Nahrung überleben.

Wie sehen Wildpferde aus?
Aalstrich und Stehmähne: Przewalski-Pferde © IMAGO / Anka Agency International

Ihren Namen – sprich Pschewalski – verdanken die schönen Wildpferde übrigens dem russischen Forscher Nikolai Michailowitsch Przhevalsky. Er entdeckte die weitgehend unbekannten Pferde bei seinen Expeditionen nach Zentralasien Ende des 19. Jahrhunderts. Aber schon damals waren die Wildpferde selten geworden.

Verschwunden und doch zurück

Wie sehen Przewalski-Pferde aus?
Die Fellfarbe variiert von graugelb bis rotbraun © IMAGO / Xinhua

Das letzte freilebende Przewalski-Pferd wurde 1969 in der Mongolei gesichtet. Seither galten die Thakis als in freier Wildbahn ausgestorben. Sie waren für ihr Fell und Fleisch bis zur Ausrottung bejagt worden und verloren ihren Lebensraum an grasende Viehherden.

Das Überleben der Przewalski-Pferde ist allein Zuchtprogrammen in Zoos und Zuchtzentren zu verdanken. Seit den 1990er Jahren werden die Pferde wieder ausgewildert – auch mit Unterstützung des WWF. Inzwischen galoppieren mehrere hundert Przewalski-Pferde durch die grasbewachsenen Steppen mongolischer Schutzgebiete. Diese Nachzuchten aus Zoos sind die letzten Wildpferde, die bis heute existieren. Sie gelten immer noch als stark gefährdet.

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Die Wildpferde in Deutschland und Europa

Ja, auch bei uns gibt es einige kleine Herden zumindest halbwilder Przewalski-Pferde! Zum Beispiel im Naturschutzgebiet Döberitzer Heide und im Wildpark Schorfheide in Brandenburg. Hier wurden sie angesiedelt, um weitgehend unbeeinflusst vom Menschen zu ihrem ursprünglichen Verhalten zurückzukehren. Ähnlich in Schutzgebieten in Frankreich und England. Eine bedeutende Population lebt heute in der ungarischen Steppe im Hortobágy-Nationalpark.

Aber sind Przewalski-Pferde überhaupt echte Wildpferde?

Wissenschaftler sind sich nicht ganz einig, ob die Przewalski-Pferde tatsächlich richtige Wildpferde sind, also nie domestiziert wurden. Eine genetische Studie aus dem Jahr 2018 deutet darauf hin, dass die Pferde in der Mongolei vielleicht doch vor mehreren tausend Jahren domestiziert wurden und erst anschließend wieder verwilderten. Eine spätere Studie stützt wiederum die Hypothese, dass es doch echte Wildpferde sind.

Gibt es keine weiteren Wildpferde?

Abgesehen von möglichen urzeitlichen Pferden, gab es in der jüngeren Vergangenheit nur ein weiteres Wildpferd in Eurasien: Den Tarpan. Tarpane lebten westlich des Urals hauptsächlich in Russland, der Ukraine, in Polen und im Baltikum, wurden aber im 18. und 19. Jahrhundert ausgerottet.

Wie viele Wildpferde-Rassen gibt es?
Einzig existierendes Foto eines Tarpans, der möglicherweise aber bereits gekreuzt war © gemeinfrei

Aus Hauspferden wurden später sozusagen Tarpan-Lookalikes rückgezüchtet. Diese werden manchmal als Tarpane bezeichnet – die genetische Information der ursprünglichen Tarpan-Wildpferde ist aber verloren.

Und was ist mit den Mustangs? Oder den Dülmener Wildpferden?

Umgangssprachlich werden auch Pferderassen wie die amerikanischen Mustangs, das australische Brumby, die Exmoor-Ponys aus England und die Dülmener Pferde aus dem Merfelder Bruch in Westfalen als Wildpferde bezeichnet.

Doch Mustangs, Brumbies und auch die bekannten Namibischen Wildpferde oder Wüstenpferde sind verwilderte Nachkommen entlaufener Hauspferde.

Wildpferde in Deutschland: Dülmener Wildpferde und zum Beispiel auch Mustangs sind keine echten Wildpferde
Dülmener Ponys sind keine echten Wildpferde © IMAGO / blickwinkel

Die Dülmener Pferde und die Exmoor-Ponys sollen von den Tarpanen abstammen, haben sich jedoch selbst oder wurden bewusst in der Vergangenheit mit Hauspferden gekreuzt. Es sind also keine echten Wildpferde mehr. Besonders die Dülmener Ponys leben auch nur halbwild in eingezäuntem Gelände.

Wie leben Wildpferde?

Wildpferde leben und lebten in Herden. Im Falle der Przewalski-Pferde sind das Familienverbände aus Stuten und ihren Nachkommen sowie einem einzigen Hengst. Harems werden diese Gruppen auch genannt.

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Ihre Zuneigung untereinander drücken die Mitglieder in der gegenseitigen Fellpflege aus. Das Fremdputzen (Allogrooming) ist eine soziale Körperpflege, die man von vielen Säugetieren und Vögeln kennt – wie zum Beispiel das Lausen der Affen. Es dient weniger der Reinigung, als vielmehr der Festigung von Beziehungen.

Wie und wo leben Wildpferde?
Allogrooming: Soziale Körperpflege © IMAGO / Xinhua

Was machen Wildpferde im Winter?

Im Winter senken die robusten Pferde Stoffwechsel, Köpertemperatur und Energieverbrauch. Trotzdem kann ein strenger Winter den gesamten Bestand gefährden, da es nur noch so wenige Exemplare gibt.

Wildheit braucht Weite

Wildpferde sind tag- und teilweise auch nachtaktiv. Die meiste Zeit davon verbringen sie mit Grasen. Die Herden brauchen große Reviere in offenem Grasland, in denen sie wandern können. Doch derart weite, unberührte Landschaften werden immer seltener. Wie in vielen Regionen der Welt schützt der WWF auch in der Mongolei wichtige Lebensräume bedrohter Arten. Dazu gehören neben den Przewalski-Pferden auch die Schneeleoparden und Saiga-Antilopen.

Der Beitrag Wildpferde – Sie sind zurück! erschien zuerst auf WWF Blog.


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Hitze beeinträchtig unser Leben. Sie kann sogar unsere Gesundheit gefährden. 2003 starben nach wissenschaftlichen Schätzungen rund 70.000 Menschen in Europa an den Folgen von Hitze. Wie bei Corona gilt: Schütz euch, bleibt gesund, helft anderen Menschen und Tieren. Seid solidarisch.Mit diesen Tipps durchstehst du Hitze unbeschadet: 1. Trinke vielAber anstatt deine Getränke in den eiskalten Kühlschrank zu stellen, trinke sie lauwarm. Das belastet den Kreislauf in der Hitze nicht so. Vermeide den Mittagskaffee oder ein zu frühes Bier an heißen Tagen. Alkohol entzieht unserem Körper Flüssigkeit und Mineralstoffe. Koffein belastet den Kreislauf. 2. Wie wär`s mit einem schattigen Waldspaziergang?Im Wald ist es nämlich bis zu 6 Grad kühler. Es gibt noch viele andere Gründe den Wald zu besuchen: Er baut Stress ab, schafft dir Raum zum Nachdenken und bietet dir unendlich viele zum Entdecken.

3. Esse frisches Obst und GemüseAnstatt eines super deftigen Gerichts, versuche es mit leichtem und wasserhaltigem Essen. Besonders gut eignen sich Obst, frische Salate und Gemüse. 4. Sport? Wenn es kühler ist!Gehe lieber früh morgens oder abends joggen. Wenn es geht, suche dir eine Route am Wasser, im Wald oder beschatteten Parks. 5. Trage luftige Kleidung und SonnenhutEnge Kleidung klebt an deiner Haut. Durch lockere Kleidung kann sie atmen. Schütze dich mit einem Hut gegen die direkte Sonne. Noch ein kleiner Tipp: Lege deine Kleidung in den Kühlschrank oder kurz ins Eisfach, bevor du dich anziehst. 6. Sprüh dich mit Wasser ein oder kühle dich mit EiswürfelnNimm dir doch morgen einfach mal eine Sprühflasche mit nach draußen oder zur Arbeit und befülle sie mit kaltem Wasser. Fahre mit einem Eiswürfel an deiner Stirn oder deinen Unterarmen entlang. 7. Halte deine Wohnung kühlerBevor du deine Wohnung verlässt und die Sonne herauskommt, ziehe deine Vorhänge zu oder fahre deine Rolläden herunter. Lüfte wenn es kühler ist und sorge für genug Luftzirkulation. Lass deine nasse Wäsche im Zimmer trocknen, nicht draußen. Wenn du z.B. deine Vorhänge nass machst oder ein feuchtes Bettlaken vor dein Fenster spannst, kühlt das verdunstende Wasser bei trockener Hitze deinen Raum. Ein Ventilator hilft die kühle Luft in deine Wohnung zu bringen und zu verteilen. 8. Schlafe doch mal draußen unter freiem HimmelHat man keinen Garten oder Balkon, helfen wenigstens offene Fenster beim Schlafen. Es ist die perfekte Zeit für ein Nickerchen in der Hängematte.

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Das Leben der Glühwürmchen ist ein Leben voller Glanz, Leidenschaft und romantischer Tragik. Rund um den Johannistag am 24. Juni haben sie ihren großen Auftritt.

Jedes Jahr im Juni schwärmen die kleinen, grünen Fackelträger auf der Suche nach einer Partnerin durch unsere Wälder. Jetzt ist die ideale Zeit, in lauen Sommernächten Glühwürmchen zu beobachten — und zu staunen über die Hingabe, mit der die kleinen Tiere jede Nacht um ihr Leben leuchten.

Glühwürmchen Männchen
Wo ist mein Weibchen? © Yitao / iStock / Getty Images

Was sind Glühwürmchen überhaupt?

Glühwürmchen sind eigentlich gar keine Würmchen, sondern Käfer, weshalb die verschiedenen Arten offiziell auch unter dem Oberbegriff Leuchtkäfer (Lampyridae) zusammengefasst werden. Bei uns nennt man sie Glühwürmchen, weil das Weibchen an einen Wurm erinnert, oder Johanniswürmchen, weil sie um die Johannisnacht vom 23. auf den 24. Juni besonders aktiv ausschwärmen. In unseren Breiten sind drei verschiedene Arten heimisch: der Kleine Leuchtkäfer, der Große Leuchtkäfer und der Kurzflügel-Leuchtkäfer.

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Bei allen Glühkäfern können die Weibchen leuchten, die Männchen allerdings leuchten ausgeprägt nur bei Exemplaren der Art des Kleinen Leuchtkäfers. Da nur die Männchen fliegen können, handelt es sich bei in unseren Breiten fliegenden Glühwürmern immer um die Männchen des Kleinen Leuchtkäfers.

Wo finde ich Glühwürmchen?

In Deutschland zwischen Juni und Juli sind die kleinen Tierchen an Waldrändern und Gebüschen, in Wiesen, Gärten und Parks zu finden. Sie leben oft in der Nähe von offenem Wasser, nie jedoch in dichtem Wald und auch niemals in Nadelwäldern.

Warum leuchten Glühwürmchen?

Das Leuchten wird durch die Zersetzung einer kompliziert gebauten Carbonsäure namens Luciferin durch das dazugehörige Enzym Luciferase erzeugt. Seinen Namen hat das Luciferin übrigens vom Lateinischen „lux“ (Licht) und „ferre“ (tragen, bringen) – der Lichtbringer-Stoff also. Dieser Prozess der selbstständigen Lichterzeugung wird auch Biolumineszenz genannt und ist ziemlich kompliziert. Interessant ist aber, dass der Glühwurm chemische Energie nahezu verlustfrei in (kaltes) Licht umwandelt. Zum Vergleich: Eine Glühbirne macht aus elektrischer Energie nur zu etwa fünf Prozent Licht und zu 95 Prozent Wärme. Vom Glühwürmchen könnten wir in puncto Energieeffizienz viel lernen.

Glühwürmchen Weibchen leuchtet
Auch manche Weibchen geben Lichtsignale © Igor Krasilov / iStock / Getty Images

Das Leuchten dient bei unseren heimischen Glühkäfern (vermutlich) schlicht dem Zweck der Partnersuche. Das Weibchen, das am hellsten leuchtet, lockt am meisten Männchen an. Diese fliegen in etwa zwei Metern Höhe herum und lassen sich zielgenau auf ein Weibchen fallen, wenn sie eines erspäht haben.

Wie lange leben Glühwürmchen?

Die meiste Zeit seines Lebens verbringt ein Glühkäfer als Larve. Ganze drei Jahre dauert dieses Entwicklungsstadium. Dies ist auch die Zeit des großen Fressens: Glühwürmchen ernähren sich von Nackt- und Gehäuseschnecken, die sie mit einem Giftbiss überwältigen. Irgendwann verpuppt sich das Würmchen und verbringt eine Woche im Puppenstadium, bevor es zwischen Juni und Juli in seinen leuchtenden Lebensabschnitt eintritt. Dann frisst es gar nichts mehr, sondern zehrt von seinen Fettreserven aus der Larvenzeit. Leider ist sein glänzendes Dasein nur von kurzer Dauer, denn kurz nach der Paarung verglüht sein Liebeslicht und das Glühwürmchen stirbt.

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Warum sind Glühwürmchen gefährdet?

Leuchtkäfer leben auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis. Es gibt über 2000 Arten. Ihre Bestände nehmen vermutlich ab. Dies liegt zum einen am schwindenden Lebensraum durch die Intensivierung der Landwirtschaft. Zum anderen macht dem Glühwurm die steigende Lichtverschmutzung zu schaffen. Hell beleuchtete Stadtparks zum Beispiel sind kein Ort, an dem eine Glühwürmchendame auf einen Partner hoffen darf, denn die Männchen meiden das Licht so gut es geht. Auch die Larven brauchen Dunkelheit.

Die Corona-Pandemie könnte für einige Glühwürmchen allerdings ein Segen sein. Aus den USA wird beispielsweise berichtet, dass viele Nationalparks in diesem Jahr nahezu menschenleer sind. Die Leuchtkäfer können sich in diesem Corona-Sommer ohne Lichtverschmutzung ungestört in den Wäldern finden und paaren.

Und was kannst Du tun?

Das ist diesmal ganz einfach: Licht aus, Vorhang auf für das romantische Schauspiel der Glühwürmchen — vor allem in der Johannissnacht.