Wer gegenüber einem Tier Mitleid fühlt,dem wird auch Gott Mitleid schenken.

uns

Über die Felder Mecklenburg-Vorpommerns weht eine typisch norddeutsche Brise, als mit langen Beinen und Schritten einige Straußenvögel die Landstraße queren, die man sonst in wärmeren Gefilden vermuten würde. In Südamerika genaugenommen. Denn es sind Nandus. Ursprünglich in Brasilien, Argentinien oder Paraguay beheimatet, bei uns eingeschleppt und damit Neozoen in Deutschland.

Neo – was?

Ein Neozoon oder mehrere Neozoen sind Tiere, die der Mensch in Lebensräume gebracht hat, in denen sie vorher nicht vorkamen. Absichtlich oder unabsichtlich. Als blinde Passagiere in Schiffen oder Flugzeugen, als Nutz- und Zuchttiere zum Beispiel für Pelztierfarmen – oder indirekt durch den Bau von Kanälen, die eigentlich getrennte Gewässer miteinander verbinden.

Wie die Nandus nach Mecklenburg kamen

Wie verbreiten sich Neozoen?
Ausbrecher: Nandus werden hierzulande für Federn und Haut gezüchtet © IMAGO / BildFunkMV

Bis zu anderthalb Meter groß können die flugunfähigen Schreitvögel werden: Vor gut 20 Jahren brachen sechs Nandus aus einem Gehege bei Lübeck aus. Ihre Züchter bezweifelten, dass sie in der artfremden Umgebung überleben würden. Aber das taten sie. Und sie vermehrten sich – auf über 500 Tiere zwischen Ratzeburger See und Schaalsee. Die Bauern der Region beklagten enorme Schäden an ihren Feldern. Doch gefährden die gefräßigen, neuen Vögel zum Beispiel auch unsere Insektenwelt? Damit wären sie eine invasive Art.

Neozoon gleich invasive Art?

Nicht in jedem Fall. Als invasiv gilt eine eingewanderte Art, wenn sie einheimische Arten und Ökosysteme bedroht. Zum Beispiel auch, weil ihr hier die natürlichen Feinde fehlen. Die Nandus stehen auf der Grauen Liste der Arten, bei denen man das noch nicht weiß, die aber Potential zur invasiven Art haben. Nach langer Diskussion darf die streng geschützte Art zur Bestandsregulierung bejagt werden. Da unsere Winter den Tieren jedoch zusetzen, könnten die Nandus in Deutschland eventuell wieder aussterben.

Sind Neozoen und invasive Arten das Gleiche?
Junge Nordamerikanische Waschbären im Leipziger Auwald © IMAGO / Star Media

Waschbären: Mit die erfolgreichsten Neozoen in Deutschland

Der Waschbär stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde 1927 für die Pelzzucht nach Deutschland eingeführt. Kurz darauf setzte ein Forstmeister zwei Waschbärpaare am hessischen Edersee aus, damit sie sich für die Jagd vermehren. Das taten sie. Am Ende des zweiten Weltkrieges entkamen außerdem einige Dutzend Tiere aus einer Pelzfarm bei Strausberg, einige Kilometer östlich von Berlin.

Die anpassungsfähigen Allesfresser verbreiteten sich schnell und können auch in Städten überleben. Schätzungsweise 1,3 Millionen Waschbären gibt es inzwischen bei uns in Deutschland. Sie fressen Obst, Nüsse, Käfer, Kröten, Fische, aber auch Sumpfschildkröten und ihre Eier, sowie als gute Kletterer Vögel, die sehr weit oben nisten. Inwieweit die Waschbären unseren heimischen Arten damit schaden und ob es Sinn macht, sie wieder zurückzudrängen, ist hoch umstritten.

Zum Verwechseln: Kein Waschbär, sondern ein Wildhund

Welche Neozoen gibt es in Deutschland?
Marderhund — englisch Racoon Dog, also Waschbärhund © IMAGO / blickwinkel

Ihre Gesichtszeichnung ähnelt der von Waschbären und so ist ihr englischer Name auch Raccoon Dog, also Waschbärhund. Bei uns heißen sie Marderhunde und leben als Neozoen in unseren Wäldern und Feuchtgebieten, seit sie als Pelztiere nach Russland gebracht, dann zu Hauf in der Ukraine ausgesetzt wurden und sich bis nach Südeuropa ausbreiteten.

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Ursprünglich stammen die Wildhunde aus Ostasien. Im Gegensatz zum Waschbären leben sie viel versteckter. Und sie haben keinen geringelten Schwanz.

Welches sind die exotischsten Neozoen in Deutschland?
Rosa Flamingos im Zwillbrocker Venn in Nordrhein-Westfalen © IMAGO / imagebroker

Rosa Neozoen im Münsterland: Flamingos aus den Anden

Es ist die nördlichste Flamingokolonie der Welt, die seit etwa 30 Jahren Nordrhein-Westfalens Moor- und Heidelandschaft an der niederländischen Grenze besiedelt. Abgesehen von einigen Europäischen Flamingos, die aus Südfrankreich hergeflogen sein könnten, besteht die Kolonie hauptsächlich aus Chileflamingos aus Südamerika. Unklar ist bis heute, wie sie hierhergekommen sind. Vermutlich sind sie aus Zoos oder privater Haltung entwichen.

Gelbkopfamazonen: Bunte Papageien in Stuttgart

Was ist ein Neozoon? Was sind Neozoen?
Gelbkopfamazone im Rosensteinpark in Stuttgart © IMAGO / blickwinkel

Ebenfalls exotisch, bunt gefiedert und erstaunlicherweise in unseren Breiten etabliert ist eine Population von Gelbkopfamazonen in Stuttgart. Die Papageienart kommt ursprünglich aus Mexiko und Zentralamerika, kann die menschliche Stimme nachahmen und ist in ihrer Heimat vom Aussterben bedroht. Den Ursprung der Neozoen-Population in Stuttgart bildeten eine entflogene und eine ausgewilderte Gelbkopfamazone in der 1980er Jahren.

Halsbandsittiche: Häufige Neozoen bei uns in Deutschland

Wie viele Neozoen gibt es in Deutschland?
Halsbandsittiche in Speyer © IMAGO / imagebroker

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Weit häufiger und inzwischen in vielen deutschen Städten verbreitet sind die grünen Halsbandsittiche, deren Bestände ebenfalls auf entflogene Vögel zurückgehen. Sie stehen als potentiell invasiv unter Beobachtung, weil sie mit heimischen Arten um Nahrung und Nistplätze konkurrieren.

Fremde Wasserratten: Nutria und Bisam

Die Nutria, auch Biberratte genannt, stammt aus Südamerika, die Bisamratte aus Nordamerika. Beide wurden für die Pelzzucht nach Europa eingeführt, doch häufig ausgesetzt, als die Nachfrage sank und die Preise fielen.

Wie viele Neozoen gibt es in Deutschland?
Nutria (links) und Bisamratte © IMAGO / HJS / blickwinkel

Nutrias werden gute 60 Zentimeter lang und leben heute an vielen deutschen Gewässern, vor allem entlang des Niederrheins und im Spreewald. Mehr als 100.000 Nutrias wurden zuletzt in einer Jagdsaion erlegt — 57 Mal mehr Tiere als noch vor 20 Jahren.

Bisamratten sind nur etwa halb so groß und gelten vielerorts als Schädlinge, weil sie zum Beispiel Deiche schädigen.

Wollhandkrabben: Neozoen-Invasion aus China

Wollhandkrabbe: Invasives Neozoon in Deutschland
Wollhandkrabbe: Ihr Name kommt von ihren behaarten Scheren © agefotostock

Sie gehört zu den gefährlichsten Neozoen der Welt. Denn die Chinesische Wollhandkrabbe ist wanderlustig, anpassungsfähig und sehr vermehrungsfreudig. Die großen Krebse stammen aus China und Korea und sind vor gut hundert Jahren vermutlich im Ballastwasser von Schiffen zu uns nach Deutschland gekommen: Bei Leerfahrten oder wenig Ladung gleichen Frachtschiffe ihre Stabilität mit Hilfe von Wassertanks aus.

Wollhandkrabben leben im Süßwasser, wandern zur Fortpflanzung aber zum Meer und siedeln heute in allen Nord- und Ostsee-Zuflüssen. Sie sind Nahrungskonkurrenz für viele hier heimische Arten — auch Fische – und gelten deshalb als invasiv und Bedrohung für die Fischerei. Durch das Graben von Gängen beschädigen sie außerdem Dämme und Deiche und haben bei uns in Deutschland bereits Schäden von mindestens 80 Millionen Euro verursacht.

Lästige Neozoen: Asiatische Marienkäfer

Invasives Neozoon: Asiatischer Marienkäfer
Heller und mehr Punkte: Asiatischer Marienkäfer © IMAGO / NurPhoto

Ebenfalls stark invasiv sind die Asiatischen Marienkäfer. Sie unterscheiden sich von den hier heimischen Marienkäfer-Arten durch eine gelblichere Färbung und mehr Punkte. Für uns Menschen werden sie zur Plage, wenn sie im Herbst in ganzen Trauben in der Wohnung hängen. (Und sie können beißen, wobei man das zwar spürt, es aber nicht gefährlich ist.)

Für unser Ökosystem können sie eine Gefahr werden, weil sie – gefräßiger und vermehrungsfreudiger – die heimischen Arten verdrängen. Die Asiatischen Marienkäfer wurden einst zur biologischen Schädlingsbekämpfung nach Europa geholt und sind das beste Beispiel dafür, was der Mensch mit seinem Eingreifen in die Natur anrichten kann.

Hier könnt Ihr alles zum Asiatischen Marienkäfer noch einmal genauer nachlesen

Was ist ein Neozoon und was sind Neophyten und Neobiota?
Ochsenfrosch, Mink und Nilgans © IMAGO / agefotostock / blickwinkel / Beautiful-Sports

Vom riesigen, bis zu einem Kilo schweren Amerikanischen Ochsenfrosch über Asiatische Buschmücken und Süßwasserquallen bis hin zu Nilgänsen aus Afrika und dem Mink, dem Amerikanischen Nerz, gibt es insgesamt bei uns in Deutschland mindestens 1100 gebietsfremde Tierarten.

Neozoen, Neophyten und Neobiota: Eine Begriffsklärung

Neben den Neozoen — also eingeschleppten Tieren, zu denen übrigens auch Würmer und Parasiten gehören — gibt es die Neophyten, die eingeschleppten Pflanzen.
Dazu gehört zum Beispiel der Riesenbärenklau aus dem Kaukasus, der durch Hobbygärtner verbreitet wurde, giftig ist und zu Verbrennungen und Atemnot führen kann. Extrem viel Mühe macht die Beseitigung der ebenfalls gefährlichen Ambrosia. Oder das Indische Springkraut aus dem Himalaya, das als Zierpflanze eingeführt wurde und nun heimische Arten an unseren Bächen verdrängt.
Der Oberbegriff für Neozoen und Neophyten zusammen ist Neobiota.

Der Beitrag Neozoen in Deutschland – 10 Arten, die sich bei uns (zu) wohl fühlen erschien zuerst auf WWF Blog.


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Kurz vor Halloween veröffentlicht das Umweltbundesamt seinen Bericht zu umweltschädlichen Subventionen in Deutschland. Zufall? Es ist eine 160-Seiten-starke Auflistung von Steuerbegünstigungen und Subventionen in Höhe von 65,4 Milliarden Euro, die im Berichtsjahr 2018 auf Kosten der Steuerzahlenden und des Klimas ausgegeben wurden.

Für mich lesen sie sich wie eine Gruselgeschichte längst vergangener Zeiten: Steuerliche Begünstigungen für Braunkohle und für Diesel. Energiesteuerbefreiungen für fossile Energie. Zuschüsse an stromintensive Unternehmen, die dem Emissionshandel zuwiderlaufen. Besonders absurd wirken die Zahlen, da just die Ampelkoalitionäre in spe zäh darüber verhandeln, wie Zukunftsinvestitionen etwa in Klimaschutz – nach Forderung von Bündnis 90/Die Grünen in Höhe von 50 Milliarden Euro jährlich — bereitgestellt werden können, ohne die gesetzliche Schuldenbremse aufzuweichen.

Zudem fließen bereits jetzt Milliarden in die Dekarbonisierung von Energie‑, Verkehrs- und Gebäudesektor. Diese widersprüchliche und ineffiziente Finanzpolitik muss schnellstens im Hier und Jetzt ankommen. Vorschläge dazu, wie das gelingen kann, liegen vor. Sie können dem sozial-ökologischen Wandel und der Energiewende mehr Dynamik verleihen.

Das größte Potenzial liegt im Verkehrssektor

30,8 Milliarden Euro flossen laut Bericht unter anderem in die Steuervergünstigung für Diesel gegenüber Benzin, für die private Nutzung von Dienstwagen und in die Entfernungspauschale. Die Regelungen setzen ökonomische Anreize für umweltschädliches Verhalten. Das führt zu mehr Verkehr und einer stärkeren Luftschadstoffbelastung. Und bevorteilt vor allem Besserverdienende. Viel besser wäre es, wenn Fahrtkosten zur Arbeit nur noch im Rahmen einer Härtefallregelung steuerlich abgesetzt werden könnten. Das würde gezielt jene Arbeitnehmer entlasten, die aus sozialen oder beruflichen Gründen lange Arbeitswege haben. Mehreinnahmen könnten für die Stärkung des ÖPNVs genutzt werden.

Für einen zügigen Strukturwandel hin zu Klimaneutralität müssen wir solche Subventionen aber auch gezielt und zeitlich begrenzt so umbauen, dass sie die Verkehrswende beschleunigen.

 

Anteile umweltschädlicher Subventionen nach Sektoren
Anteile umweltschädlicher Subventionen nach Sektoren © UBA

Die klimaschädlichen Begünstigungen in der Energieversorgung schlagen mit 25,4 Milliarden Euro zu Buche. Subventionen entlasten energieintensive Unternehmen im internationalen Wettbewerb durch Begünstigungen bei der Strom- und Energiesteuer. Doch die Begünstigungen erfolgen pauschal nach dem Gießkannenprinzip, egal ob Unternehmen tatsächlich im internationalen Wettbewerb stehen oder nicht. Alternativ könnten Vergünstigungen nach der Handels- und Stromintensität gestaffelt werden und nur tatsächlich gefährdete Unternehmen unterstützt werden. Ähnliches gilt für die energieintensiven Unternehmen. Sie zahlen im Rahmen der Besonderen Ausgleichsregelung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nur einen Bruchteil der Umlage zur Finanzierung der Energiewende. Und treiben die Kosten für alle anderen Stromkunden und Unternehmen so in die Höhe.

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Hinzu kommt neben dem ohnehin niedrigeren Energiesteuersatz für Kohle die implizite Begünstigung der Braunkohleförderung. Etwa durch Verzicht auf die Förderabgabe für Bodenschätze und Freistellung von den Wasserentnahmeentgelten. Diese Fehlanreize müssen wir abbauen. Das würde langfristig helfen, den Anteil der Braunkohle-Verstromung zu mindern. Der Weg für mehr erneuerbare Energien wird dadurch schneller frei.

Einnahme- und CO2-Einsparpotenzial der zehn klimaschädlichsten Subventionen
Einnahme- und CO2-Einsparpotenzial der zehn klimaschädlichsten Subventionen © WWF

Auf EU-Ebene kann sich die Bundesregierung gegen die Energiesteuerbefreiung von Kerosin und die Mehrwertsteuerbefreiung internationaler Flüge einsetzen.

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Freiwerdende Gelder sollten wir dafür nutzen, soziale Härten abzufedern und steigende Preise durch eine effektive Sozialpolitik zu flankieren. Bürgerinnen und Bürger mit geringeren Einkommen können wir so entlasten. Wie sich an der aktuellen Energiepreisentwicklung zeigt, hilft energiepolitisch nur die Flucht nach vorn: Der beschleunigte Ausbau erneuerbarer Energien und der zügige Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas werden uns langfristig unabhängig von Preisspitzen und teuren Energieimporten machen.

Mehr Geld für den Sozial-ökologischen Umbau

Ein klimafreundlicher Umbau der Subventionen verschafft der öffentlichen Hand Mehreinnahmen, die sinnvoller eingesetzt werden können. Und zwar so, dass sie die sozial-ökologische Transformation für alle erleichtern, statt Investitionen in Klimaschutz zu neutralisieren. Die neue Bundesregierung muss sich dieser Aufgabe stellen.

Wie die Modernisierung der Klimafinanzpolitik mutig gestaltet und auf das 1,5 Grad-Ziel eingestellt werden kann, haben wir gemeinsam mit dem FÖS erarbeitet: Fünf Impulse für eine zukunftsfähige Klima-Finanzpolitik.

Der Beitrag Wie uns eine klimafreundliche Finanzpolitik hilft erschien zuerst auf WWF Blog.


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Die beiden sind nun 12 Wochen alt und dürfen endlich die Welt wo anders erkunden.

Ihre Mama ist eine Norwegische Waldkatzen Dame und kann selbstverständlich jederzeit besichtigt werden. Der Vater ist uns leider unbekannt.

Die beiden sind sehr lieb und total verschmust. 

Den Tierarzt hat sie schon kennengelernt. Sie wurden entwurmt und sind topfit.

Sie fressen Nassfutter sowie Trockenfutter und gehen ganz brav aufs Katzenklo.

Wir geben beide nur an einen wirklich guten Platz ab.

Gerne über WA melden.

01609 638 3000 

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Feivel hat seine Chance verdient – wer hat Zeit, Geduld und ein großes Herz?

Feivel ist ein sehr aktiver und sportlicher Hund, der eine ebenso aktive Familie sucht.
In seiner Pflegestelle genießt er die Waldspaziergänge, geht gerne joggen und ist auch schon bei ausgedehnten Tagestouren mit dabei gewesen.
Unser Feivel genießt das „Landleben“. Er ist wahnsinnig gelehrig, kennt Sitz, Platz, Fuß, High Five, ins Körbchen und lernt neue Tricks in Windeseile. Im Haushalt zeigt er sich sehr verschmust, menschenbezogen und kann gut entspannen. Wir empfehlen für diesen stattlichen Rüden den Besuch einer Hundeschule oder die Arbeit mit einem Hundetrainer.
Ein gezieltes Training, konsequentes Führen und geistige Auslastung sind für Feivel sehr wichtig.
Er hat and der Leine ein paar Unsicherheiten entwickelt, an denen die Pflegestelle schon mit ihm arbeitet, aber auch weiterhin daran gearbeitet werden muss. Dies zeigt sich hauptsächlich beim Treffen mit anderen Rüden. Hier entscheidet die Sympathie. Hündinnen liebt der hübsche Herzensbrecher und wäre auch als Zweithund (zu einer Hündin) geeignet. Kleine Kinder sollten nicht im Haushalt leben. (erst ab ca. 10 Jahren)
Für Feivel wünschen wir uns einen sportlichen Haushalt, mit Menschen die gerne mit ihm arbeiten.
Der Umgang mit unsicheren Hunden sollte bereits bekannt sein. Mit Liebe, Geduld und der richtigen Führung (Hundeschule) wird aus Feivel ganz schnell ein tolles, zuverlässiges und glückliches Familienmitglied. Wer möchte sich dieser Aufgabe stellen?

Feivel ist gechipt, geimpft, entwurmt und nicht kastriert. Er hat seit ca. 11 Wochen einen Hormonchip.
Vermittelt wird er mit einem Schutzvertrag über den Verein Streunerglück e.V.

Wer gibt ihm eine Chance?

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Böllern an Silvester verbieten, das schwappt ja jetzt durch Corona wieder neu in die Diskussion. Ja, ein Verbot von Feuerwerk kann man auch im Kontext der Pandemie diskutieren. Ändert aber nichts daran, dass die Böllerei eine richtig doofe Idee ist. Schon immer war. Und auch nach Corona sein wird.

Die Tiere

Habt ihr schonmal einen Hund an Silvester erlebt? Ich schon. Das ist Todesangst. Bei Haustieren kann man das gut beobachten, den Wildtieren dürfte es noch viel übler gehen. In Parks und auf Grünflächen sollte auf das Knallen ganz verzichtet werden, fordert der Naturschutzbund Nabu. Natürlich, bei den Tieren löst der ungewohnte Lärm Panik aus. Gänzlich unlustig. Vögel schrecken auf, fliehen, können sich nicht orientieren und verlieren die gerade im Winter so wertvolle Energie. Igel wachen aus ihrem Winterschlaf auf. Alles nicht gut. Kurz: Für mich ist die Böllerei Tierquälerei.

Der Müll

Zählt jemand die Tonnen an Silvesterabfall? Es sind Tausende. Plastik, Papier, Schwarzpulver. Bis es die Müllabfuhr halbwegs im Griff hat, ist alles schön verweht. Nicht nur ästhetisch eine Riesensauerei.

Der Feinstaub

Durch Feuerwerk entsteht Feinstaub. An Silvester ist die Luftbelastung vor allem in Städten so hoch wie sonst im ganzen Jahr nicht. In einer Silvesternacht sind es rund 4000 Tonnen, wie das Umweltbundesamt angibt. Das entspricht etwa 15 Prozent der jährlich im Straßenverkehr freigesetzten Feinstaubmenge. Das brauchen wir wirklich gar nicht.

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Im Berliner Stadtteil Friedrichshain wurde an Silvester mit 853 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft der höchste Wert gemessen. Im Jahresmittel sind es 11. Als eine besondere Feinstaubbelastung gilt ein Wert von mehr als 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft.

Die Kranken, die Kinder und die Alten

Feinstaub reizt die Atemwege reizen und stört die Lungenfunktion. Das Umweltbundesamt warnt, dass höhere Feinstaubkonzentration zu Beeinträchtigungen der Atemwege und zu Herz-Kreislauf-Problemen führen kann. Betroffen vor allem: kleine Kinder, Senioren und chronisch Kranke. Böllern ist also zumindest rücksichtslos.

Hinweis: In diesem Beitrag ist eine Umfrage eingebunden, bitte besuche die Webseite, um an der Umfrage teilzunehmen.

Der Aberglaube

Böllern macht Menschen Spaß. Also manchen. Wer will darüber urteilen? Krach und Müll machen, das erfüllt ja auch manche Kinderseele. Historisch gesehen ist Ballern aber weniger Spaß, sondern reiner Aberglaube. Schon im Mittelalter lärmten die Menschen mit Töpfe, Rasseln, Trommeln und Trompeten, es wurde geschossen und geläutet. Damit sollten böse Geister zu vertrieben werden. Glaubst Du an böse Geister?

Das gute Geld

Alles was Spaß macht ist teuer oder verboten. Feuerwerk ist bisher nur teuer. Mindestens 130 Millionen Euro gehen in Knall, Blitz, Feinstaub und Müll auf. Nachhaltig geht anders. Und was man damit alles Schönes und oder Sinnvolles machen könnte…Wie wäre es zum Beispiel direkt etwas Gutes für unsere Welt zu tun? Lasst die Raketen, helft dem Planeten — nur mal so als Idee. Wie etwa hier bei Action Panda. Gerne nachmachen!

Die Freiheit

“Die Freiheit besteht darin, dass man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet.” Matthias Claudius (1740–1815)

Als erstes Land in Europa hat die Regierung der Niederlande 2020 ein vollständiges Verbot von Feuerwerkskörpern verfügt. Tierfreunde, Hundebesitzer, Umweltschützer, Polizisten, Feuerleute, Müllabfuhr, Ärzte und Sanitäter werden dem Böllern sicher nirgendwo ein Träne hinterherweinen. Wildtiere werden aufatmen. Asthmatiker und andere Lungenkranke werden nicht zusätzlich leiden. Ja, wenn ich König von Deutschland wäre, würde ich es verbieten. Bin ich ja aber zum Glück nicht. Und deswegen hoffe ich darauf, dass die Politik sich bewegt. Oder unsere Mitmenschen ihren Verstand bemühen, bevor sie für Knaller Geld rausballern.

Ja, ich hoffe, dass 2021 für uns alle ein leichteres Jahr wird. Ein Silvester ohne Knaller wäre doch schon mal ein guter Anfang.

Der Beitrag Silvester ohne Böller: für uns, für die Tiere erschien zuerst auf WWF Blog.


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Suche einen Hund und Familienmitglied Labrador Retriever Cocker Spaniel Beagle

Unsere Labradorhündin ist letztes Jahr verstorben,  der Umgangmit einem Hund fehlt uns sehr. Wir möchten einer lieben Seele ein schönes Zuhause bieten. Am besten wäre ein Junghund, wir haben zwei Katzen und mein Sohn ist 10 Jahre.

Vielleicht suches Sie aus persönlichen Gründen ein Zuhause für ihren Schützling? Würden uns über Ihre Nachricht sehr freuen!

Source: New feed

Sind Regenwälder die Lunge unserer Erde, so sind Flüsse ihre Lebensadern. Doch wir legen sie trocken, sperren sie ein oder benutzen sie als Müllkippe. Ein Plädoyer zum Umdenken am World Rivers Day – dem internationalen Tag der Flüsse.

Flüsse haben uns seit Anbeginn der Zivilisation ernährt. Und tun es noch heute. Sie tragen zur Ernährung von Milliarden von Menschen bei – von indigenen Gemeinschaften bis hin zu Megastädten. Doch Flusssysteme stehen heutzutage unter extremem Stress. Wenn wir unsere Kräfte nicht endlich dafür einsetzen, unsere Flüsse besser zu behandeln, werden wir sie verlieren. Und damit auch ihren Beitrag zur globalen Ernährung.

Flüsse ernähren die Welt

Flüsse: Fischer Luangwa Sambia
40 Prozent des weltweiten Fischfangs stammen aus Flüssen und Süßwasser-Aquakulturen © James Suter / Black Bean Productions / WWF-US

Die neue WWF-Analyse „Rivers of Food“ zeigt, dass ein Drittel der weltweiten Nahrungsmittelproduktion von Flüssen abhängt. Das ist deutlich mehr als bislang angenommen.

  • Bewässerungslandwirtschaft: Ein Viertel der weltweit produzierten Lebensmittel werden mit Flusswasser bewässert.
  • Fischerei: 40 Prozent der konsumierten Fische stammen aus Flüssen und Süßwasser-Aquakulturen.
  • Flussdeltas: Sedimente bilden und erhalten Deltas, in denen vier Prozent der Nahrungsmittelmittel weltweit produziert werden. Dabei machen Deltas nur 0,5 Prozent der Landoberfläche aus — und sind die Heimat für 500 Million Menschen.
  • Überschwemmungsfeldbau:Das kennen wir vom Alten Ägypten und dem Nil: Das über die Ufer tretende Wasser des Flusses dient der natürlichen Bewässerung der Felder in Flussniederungen.  Diese „Technik“ wird heute auf zehn Millionen Hektar vor allem in Asien und Afrika praktiziert. Das entspricht der gesamten Anbaufläche Italiens.

Doch diese enormen Leistungen der Flüsse werden immer noch übersehen und unterbewertet. Flüsse sind weltweit unter Druck durch übermäßige Wasserentnahme, Überfischung, Staudämme, Verschmutzung und die Klimakrise.

Nichtnachhaltige Landwirtschaft ist dabei eine der größten Bedrohungen. So macht die Landwirtschaft  über Zweidrittel des gesamten Süßwasserverbrauchs der Menschen aus. Gleichzeitig ist sie auch der größte Verschmutzer von Flüssen und Süßwasserökosystemen.

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Das deutlichste Zeichen für den Schaden, den wir unseren Flüssen zufügen, ist der Zusammenbruch der Artenvielfalt. Ein Drittel der Süßwasserarten ist gefährdet, ein Drittel der Süßwasserfische vom Aussterben bedroht. In den letzten 50 Jahren haben wir 84 Prozent der Bestände unserer Süßwasserarten verloren, weit mehr als an Land oder im Meer. Unsere Ernährung ist für die Hälfte des Biodiversitätsverlusts im Süßwasser verantwortlich.

Es ist höchste Zeit unseren Umgang mit Flüssen zu ändern

Die Welt versteht zunehmend, dass wir dringend gesündere, nachhaltigere und gerechtere Ernährungssysteme brauchen. Unsere Produktions- und Konsumpraktiken sind eine Hauptursache für Klimakrise, Naturverlust und steigenden Hunger. Wenn wir Flüsse hierbei nicht als zentrale Bestandteile berücksichtigen, gefährden wir die globale Ernährungssicherheit zusätzlich. Wir müssen unsere Ernährungssysteme umgestalten, nachhaltige Wildfischerei und Aquakultur sicherstellen, frei fließende Flüsse erhalten und unsere eigene Ernährung gesund und nachhaltig gestalten.

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Luftaufnahme Fluss und Regenwald auf Fiji
Nur noch ein Drittel der großen Ströme fließt heute noch frei — und die meisten von ihnen sind durch geplante Wasserkraftwerke bedroht © Global Warming Images / WWF

Dazu hat jeder eine Rolle zu spielen. Die Politik muss die Weichen stellen. Landwirt:innen müssen ihre Praktiken nachhaltig gestalten, der Lebensmitteleinzelhandel seine Lieferketten umbauen. Und wir Konsument:innen sollten bewusst darauf achten, woher unsere Lebensmittel stammen und wie sie produziert werden. Leider wird meist noch nicht erfasst, ob die Wassernutzung dabei nachhaltig erfolgt. Aber regional und saisonal ist auch beim Thema Wasser die beste Faustregel. Nachhaltig, fair und bio sind weitere.