Wer gegenüber einem Tier Mitleid fühlt,dem wird auch Gott Mitleid schenken.

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Olive leger,   JUNGHÜHNER,   N D Mehrfach – Schutz – Geimpft ab März abzugeben, Vorbestellungen jetzt möglich.

Bei Abgabe sind die Rassetiere 18. bis 22. Wochen alt.

Weiteres bitte meinem Profiltext Entnehmen.

Araucana Hühner verfügen über einige einmalige Merkmale unter den Haushühnern. Zum einen sind die Bommeln oder Tuffs zu bemerken, die als abstehende kurze Federbuschel aus einer walzen- oder warzenartigen Hautfalte anstelle der Ohrlappen wachsen.

Das bedeutsamere Merkmal der Araucana Hühner sind jedoch die grünen Eier mit blauen Einschlägen, weswegen sie Grünleger genannt werden und für die Erzüchtung anderer Grünleger genutzt werden. Da es auch Zuchtschläge mit rosanen und roten Eiern gibt, werden sie in den USA und auch Großbritannien „Easteregg-Layer“ genannt.

Zudem fehlten bereits der Wildform in Chile die Schwanzwirbel, die Bürzeldrüse und damit auch die Schwanzfedern. Aufgrund vom Kämpfereinschlag wirken Araucana Hühner etwas aufrechter in ihrer Erscheinung als andere gängige Hühnerrassen.

Haltung

Die Hühner aus der Andenregion in Chile sind noch heute sehr robust, suchen fleißig ihr Futter und können mit etwas Pflege sehr zahm werden. Wenn der Innenraum groß genug wäre, dann könnten Araucana Hühner selbst ohne Freilauf gehalten werden. Doch viel lieber wollen die flinken Tiere über Tag ins Freie und nach Futter suchen. Wer den Freilauf einzäunen muss, der soll einen dichten und hohen Zaun wählen. Es wird berichtet, dass Araucana Hühner eine Höhe von 1,5 Metern locker überwinden können, Löcher im Zaun sehr schnell finden und sich nicht so einfach einfangen lassen. Im Allgemeinen entwickeln die flinken Vögel einen ruhigen Charakter und sind anspruchslos.

Aufgrund vom gefiederten Kopfschmuck soll der Halter sehr darauf achten, dass er keine breiige Nahrung anbietet, da die Kopffedern schnell verklumpen. Futterresten im Gefieder fördern das Federpicken. Die Hühner dürfen sich solche schlechten Eigenschaften gar nicht erst angewöhnen.

 

Eier und Legeleistung

Araucana Hennen legen im ersten Legejahr rund 180 Eier, die wenigstens 50 Gramm wiegen und eine grünblaue oder blaugrüne Eischale haben.

Die Erbanlage der Grünleger wird dominant vererbt:

Wenn das andere Elterntier ein Weißleger ist, dann geht die Eifarbe der kommenden Generation ins Bläuliche.

Bei Braunlegern wird die nächste Generation grüne Eier legen, bei Marans geht es sogar ins olivgrüne oder olivebraune.

Die Hennen machen im Winter eine Legepause. Es wird allerdings berichtet, dass sie in einem hellen und einladenden Hühnerstall auch im Winter einige Eier legen.

Grünleger – Hühner die grüne Eier legen

Araucana legen grüne Eier. Dies ist zweifelsfrei ein Grund, weshalb diese Hühnerrasse inzwischen weltweit verbreitet ist. In einigen Regionen ist diese Hühnerrasse ausschließlich unter dem Namen „Grünleger“ bekannt.

Araucana ist die einzige Hühnerrasse, die grüne Eier legt. Zwar findet man bei vielen Geflügelfarmen sogenannte „Grünleger“, die den typischen Araucana kaum ähnlich sehen. Bei genauem Blick legen diese Hühner zwar grüne Eier, sind jedoch durch eine Kreuzung mit Araucana Hühnern entstanden. Hier nutzt man die dominante Vererbung der Eifarbe, die jedoch von Generation zu Generation die Eier immer heller werden lässt.

Werden die Eier mit der Brutmaschine ausbrütet, dann ist auf eine geeignete Wärmelampe zu achten.

Wer diese Details beachtet, der wird sich über robuste Küken freuen, die Ausfälle werden gering sein.

Doch es gibt eine Besonderheit, mit der die Schlupfrate und der Aufzuchterfolg massiv leiden würden. Wenn Hahn und Henne die buschigen Bommeln bei den Ohrscheiben ausprägen, dann werden viele Küken in den Eiern bereits absterben oder das Kükenalter nicht überleben.

Deswegen darf immer nur ein Elternteil der Araucana Hühner diese Bommeln ausprägen, um diesen Gendeffekt zu umgehen. Es werden deswegen keine reinerbige Bommelträger gezüchtet.

Farbschläge

Anerkannte Farbschläge:

Wildfarbig

Goldhalsig

Gold-Weizenfarbig

Blau-Weizenfarbig

Blau

Schwarz

Schwarz-Rot

Gesperbert

Weiß

Silberhalsig

Blau-Rot

Blau-Wildfarbig

Blau-Goldhalsig

Die letzten drei Farbschläge werden in Deutschland nicht für Zwerg-Araucana-Hühner anerkannt. Hähne haben einen mittellangen Halsbehang und vollen Sattelbehang. Die Hennen unterscheiden sich vom Hahn nur durch die geschlechtsspezifischen Merkmale und nehmen eine etwas waagerechtere Haltung ein. Die Zwergform soll der Großform abgesehen vom Gewicht möglichst nahekommen.

Farbvarianten und Aussehen

Die Araucana haben eine sehr stark nach oben gerichtete, aufrechte Körperhaltung, was den Einschlag von Kampfhuhnarten erkennen lässt. Statt der Ohrscheiben oder schlichter „Bärte“ haben die Araucana mitunter Ohrbüschel oder „Bommel“, auf Hautwucherungen aufsitzende Kleinfederbüschel, entwickelt. Sie besitzen einen Erbsenkamm und grüne Ständer. Typisch für die Rasse ist die Schwanzlosigkeit, die auch fehlende Schwanzwirbel und eine fehlende Bürzeldrüse mit einschließt.

In Deutschland sind dreizehn Farbvarianten anerkannt, sie reichen von wildfarbig über weizenfarbig, schwarz und blau mit diversen Zeichnungen und Varietäten.

Gut zu wissen

Die Eier von Grünlegern gelten als gesünder, da sie kein oder weniger Cholesterin enthalten. Es handelt sich um einen Mythos, da dieses nur für die Eier weniger Hennen zutrifft. Damit müsste für „gesündere“ Eier jede Henne einzeln ausgewertet und dann mit vergleichbaren Exemplaren separiert werden.

Die Farbe der Eier geht auf die Einlagerung von Abbauprodukten aus dem Blut, der Galle oder anderen Bestandteilen des Körpers zurück. Doch nur bei Grünlegern zieht sich diese Färbung durch die ganze Schale bis zum Inneren durch. Sie wird auf Gallensäure zurückgeführt.

Möglicherweise haben sich halbwild gehaltene Araucana Hennen mit grünen Eiern deswegen durchgesetzt, da grünliche Eier besser getarnt sind.

Reinrassige Araucana haben keine Schwanzwirbel, keine Schwanzfedern und keine Bürzeldrüse. Zudem haben reinrassige Exemplare immer einen roten Erbsenkamm. Es gibt jedoch vermischte Exemplare, die wieder einen normalen Hühnerschwanz oder einen anderen Kamm ausbilden.

Araucanas ohne Schwanz sind teils auch als „Kaulhühner“ bekannt.

Die Zucht ohne Schwanz würde in Deutschland laut §11b des Tierschutzgesetzes als Qualzucht gelten und wäre damit zu vermeiden. Da die Urform der Araucana Hühner bereits keinen Schwanz hatte, ist es eine Erhaltungszucht ursprünglicher Eigenschaften.

Araucana Hühner werden in Deutschland als Groß- und Kleinform mit drei Kopfformen anerkannt:

Bommeln ohne Backen- und Kehlbart

Bommeln mit Backen- und Kehlbart

Backen- und Kehlbart ohne Bommeln

Der gefiederte Kopfschmuck der Araucana Hühner kann die Sicht behindern. Deswegen sollten sie nicht mit Hühnern ohne Haube zusammen gehalten werden, da diese ihnen ansonsten schnell überlegen sind.

Araucana Hühner sind mit etwas Pflege einfach in der Haltung, für den Züchter sind sie jedoch eine Herausforderung.

Ab den 1960er Jahren lösen Legehybriden die festen Hühnerrassen in der kommerziellen Haltung ab. Zu diesem Zeitpunkt wird die private Hühnerhaltung und Hühnerzucht zum Hobby, womit zugleich die Araucana als Liebhabergeflügel entdeckt werden.

Zwerg-Araucanas wiegen mit dem Hahn rund 850 und mit der Henne rund 750 Gramm. Das Eigewicht liegt bei wenigstens 32 Gramm.

 

Ursprünge der Araucanas

Gesichert gilt, dass Araucana Hühner im Jahr 1890 in Chile entdeckt wurden. Die Einheimischen der Region wurden der Überlieferung zufolge nie durch die Spanier besiegt. Das indigene Volk wurde einst Araucana genannt, es nennt sich selber Mapuche. Also wurden ihre schwanzlosen Hühner Araucanas genannt. Diese halbwilden gefiederten Nutztiere lebten bereits in den Andenregionen von Chile, Argentinien und in Teilen Brasiliens.

Bislang ungeklärt ist, wie diese Wildform der Araucanas entstand. Es wird sogar aufgrund der fehlenden Schwanzfedern gemutmaßt, dass sie nicht vom Urahnen aller Haushühner, dem Bankivahuhn, abstammen. Andere Vermutungen gehen darauf zurück, dass Christoph Columbus und weitere Reisende aus der alten Welt Hühner mitbrachten, die sich schnell verbreiteten und über Jahrhunderte hinweg zu dieser Urform der Araucanas wurden.

Am wahrscheinlichsten ist jedoch, dass die ersten Hühner bereits über 100 Jahre vor der Entdeckung durch Columbus von den Polynesiern nach Südamerika eingeführt wurden. Später flossen Landrassen aus dem Mittelmeerraum ein. Diese These stützt sich damit, dass DNA-Analysen eine hohe Ähnlichkeit der Araucaner Hühner mit denen auf den Inseln von Polynesien belegen.

Die im Jahr 1890 entdeckte Urform der Araucana Hühner könnte sich durch die weitere Mischung mit anderen Haushuhnrassen in Chile noch etwas geändert haben, womit wir nicht sicher wissen, wie einstige Araucanas aussahen.

 

Entwicklung der Rasse Araucana

Die ersten Araucana Hühner gelangten bereits zu Zeiten ihrer Entdeckung nach Nordamerika. Im Jahr 1900 und 1914 erreichten sie von dort auch Deutschland, wurden sogar 1921 auf der Weltgeflügel-Ausstellung in Den Haag präsentiert, aber noch nicht weiter gezüchtet. Ab 1920 wurden Araucana Hühner bereits in England und Spanien gehalten.

George Malcolm war ein schottischer Züchter, der in den 1930er Jahren maßgeblich den Rassestandard heutiger Züchtungen geprägt hat. Er erzüchtete zudem lavendelfarbige Araucanas. In Nordamerika züchtete zeitgleich W. Browner Araucana Hühner und kreuzte andere Rassen ein.

1960 trafen weitere Araucanas aus den USA in Deutschland ein, womit hier die gezielte Nachzucht begann.

Heutige Bedeutung der Araucana Hühner

Araucana Hühner sind auch als Grünleger bekannt, da sie als einzige Stammform grüne Eier legen. Da diese Eigenschaft dominant vererbt wird, werden Araucanas als Ausgangsrasse eingesetzt, um weitere „Grünleger“ zu erzüchten. Werden Hybride wiederum mit anderen Haushuhnrassen gekreuzt, dann geht die Eigenschaft der grünen Eier nach und nach verloren.

Nicht allein aufgrund der Farbe, sondern auch aufgrund der nicht ganz stimmigen These, dass grüne Eier weniger Cholesterin enthalten, erfreuen sich die ohnehin hübschen Hühner einer großen Beliebtheit. Das schwanzlose Federvieh mit seinen Bommeln oder Bärten wird zugleich als Zierhuhn sehr geschätzt und zählt nicht allein in Deutschland zu den gefragten Haushuhnrassen.

 

Zuchtbemühungen und Maßnahmen zum Rassenerhalt

Im Jahr 1962 gründete sich der deutsche „Sonderverein zur Erhaltung des Araucana- und Zwerg-Araucana-Huhnes“. Das geht auf die Initiative von Friedrich W. Proebsting zurück, der mit den Züchtern Welberts, Voßhenrich und weiteren zusammenwirkte. Es wurde ein eigener Zuchtstandard erstellt, womit Araucana Hühner im Jahr 1965 durch den BDRG anerkannt wurden.

Trotz einer teils geringen Population mit damit eintretenden genetischen Problemen wurden umgehend verschiedene Farbschläge erzüchtet. Vermutlich aufgrund dieser Problematik importierte Proebsting im Jahr 1964 einige Araucanas aus einem indigenen Dorf Südamerikas. Inzwischen sind für die Großrasse 13 und für die Zwergform 10 Farbschläge anerkannt, Stand 2019.

Das Ziel der deutschen Araucana Zucht besteht darin, das ursprüngliche Huhn in seiner Gestalt mit seinen Merkmalen zu erhalten. Es wird also nur auf andere Farbschläge, aber nicht auf andere Eigenschaften gezüchtet.

Ähnliche Bemühungen gibt es in anderen Ländern, in denen teils weitere Farbschläge anerkannt werden. Im internationalen Vergleich ist Deutschland mit Araucana Züchtern gut aufgestellt. Das spiegelt sich in den vielen Farbschlägen wieder, die teils jedoch sehr selten vorkommen.

Zuchtziele für Araucana Hühner

Rassereine Araucana Hühner haben nach deutschem Standard keinen Schwanz und müssen grüne Eier legen. Heutige Araucanas sollen die ursprüngliche Form behalten.

Die Hähne: Der Rumpf mit breiten Schultern, breiter Brust und vollem Bauch soll gut gerundet sein und leicht aufrecht getragen werden. Der Hahn hat reichlich Hals- und Sattelbehang. Die Flügel liegen fest an und stehen nicht nach hinten über, das Federkleid ist insgesamt fest anliegend. Araucana Hühner haben einen unregelmäßigen Erbsenkamm.

Die Bommeln, auch Federquasten oder Tuffs genannt, können bei einigen Araucana Hühnern anstelle der Ohrlappen aus einer warzenähnlichen Hautfalte wachsen. Andere Araucanas haben einen ausgeprägten Backenbart und die nächsten haben Bommeln und Backenbart.

Die Hennen unterscheiden sich zu den Hähnen nur durch geschlechtsspezifische Details.

Unterschiedliche Merkmale am Kopf oder Abweichungen vom optimalen Farbschlag werden bei Wettkämpfen „verschmerzt“, da es praktisch unmöglich ist, Araucana Hühner mit allen äußerlichen Merkmalen einheitlich zu züchten. Deswegen haben sich in verschiedenen Ländern bereits unterschiedliche Varianten und auch Hybridkreuzungen etabliert.

Kurz und bündig lauten die Zuchtziele:

Grünfärbung der Eier

Erhalt vorhandener Farbschläge

Erhaltungszucht für gesunde Gene

Erhalt der ursprünglichen Eigenschaften und Robustheit

Erhalt der ursprünglichen Form mit gut gerundetem, von oben oval wirkendem Rumpf

 

 

 

 

 

 

Source: New feed

Delfine leben rund um den Globus in allen Weltmeeren – in flachen Küstengewässern genauso wie in der Hochsee – und teilweise in Flüssen. Über 40 verschiedene Arten in höchst unterschiedlicher Form und Farbgebung gibt es und immer wieder werden neue entdeckt. Die intelligenten Tiere haben Selbstheilungskräfte, geben sich Namen, können Trauer empfinden, knüpfen Freundschaften und kommunizieren mit ihren Sprüngen. Unsere faszinierenden Fakten:

Delfine geben sich selbst Namen

Pfeifen, Klicken, Schnattern: Delfine verfügen über eine hoch entwickelte Sprache aus einer Vielfalt an Geräuschen und Tonlagen. Sie sind fähig, auch mit anderen Meereslebewesen zu kommunizieren und die einzigen bisher bekannten Tiere, die sich Namen ähnlich dem Menschen geben.

Wird ein Delfin-Junges geboren, wiederholt die Mutter bereits vor der Geburt und danach immer wieder eine bestimmte Abfolge von Pfeiftönen. Sie bringt ihm ihren Namen bei! In Studien mit Großen Tümmlern haben Wissenschaftler herausgefunden, dass diese sich selbst Namen geben: Bereits im Säuglingsalter entwickelt jeder Delfin eine eigene Lautfolge, an der er zu erkennen ist und die er ein Leben lang beibehält. Unabhängig vom Klang der eigenen Stimme, das ist das Besondere. Auch andere Delfine können den Namen rufen – oder miteinander über ihn reden.

Wie leben Delfine? Was können Delfine?
Die bekanntesten Delfine: Große Tümmler — Mutter mit Kalb © NaluPhoto / iStock / Getty Images

Mit Charme und Melone

Die Klicklaute der Delfine sind für uns Menschen kaum zu hören. Es sind Ultraschall-Töne, die von Hindernissen im Wasser zurückgeworfen werden: Ein Sonar-System ähnlich dem der Fledermäuse. Hinter der Stirn sitzt dafür bei allen Zahnwalen ein „drittes Auge“, die sogenannte Melone. Die sichtbare Beule aus Fetten und Wachsen nimmt die reflektierten Schallwellen auf.

Delfine orientieren sich mit diesem Echolot und spüren Beutetiere wie Thunfischschwärme, Tintenfische oder Krebse auf. Als aktive und geschickte Räuber nehmen sie eine wichtige Rolle im Ökosystem ein.

Aussagekräftige Sprünge

Delfine sind neugierig und verspielt. Sie schwimmen gerne neben Schiffen her, reiten auf deren Bugwellen und sind bekannt für ihre akrobatischen Sprünge aus dem Wasser, die bis zu sieben Meter hoch sein können. Abgesehen vom Spaß dienen die Sprünge wahrscheinlich der Jagd, der Orientierung – und der Kommunikation über weite Strecken. Die Meeressäuger kombinieren für ihre Aussagen verschiedene Sprungfiguren wie eine Zeichensprache.

Wie sprechen Delfine? Wieso springen Delfine? Warum surfen sie auf Bugwellen?
Sprünge als Zeichensprache © Richard Barrett / WWF UK

Wie intelligent sind Delfine wirklich?

Schon ihr vielschichtiger Sprachgebrauch, ein verhältnismäßig großes Gehirn und dass Delfine Werkzeuge nutzen, lässt auf eine hohe Intelligenz schließen. So schützen vor allem die Weibchen ihre Schnauzen mit Meeresschwämmen, wenn sie den Boden nach Beute durchwühlen.

Delfine erkennen sich außerdem im Spiegel, sind sehr lernfähig und fähig zu abstraktem Denken und komplexen Emotionen wie Trauer beim Tod von Angehörigen.

Die Meeressäuger sprechen sich ab, um Probleme gemeinsam zu lösen. Und sie haben eines der besten Gedächtnisse im Tierreich. All diese Fähigkeiten resultieren aus einem engen Sozialleben. Die Tiere einer Gruppe kennen sich, haben Freunde und lehren und lernen voneinander.

Das Lächeln der Delfine

In Studien konnte man nachweisen, dass Delfine eine sehr optimistische Persönlichkeit haben. Spätestens wenn sie ihre Schnauze öffnen, sieht es auch aus, als würden sie ständig lächeln. Doch das tun sie nicht. Sie haben im Gegensatz zu uns Menschen keine Gesichtsmuskeln. Ihr Gesichtsausdruck hat also nichts mit ihren Gefühlen zu tun.

Warum sind Delfine so schlau? Wieso lächeln sie?
Falsches Lächeln © NatureLovePhotography / iStock / Getty-Images

Enorme Selbstheilungskräfte

Wird ein Delfin zum Beispiel von einem Hai gebissen, heilt seine Wunde in erstaunlich kurzer Zeit. Sie entzündet sich nicht, das Tier verblutet nicht und scheint kaum Schmerzen zu haben. Denn Delfine verfügen über körpereigene, natürliche Antibiotika und Morphine – also Schmerzmittel.
So wie sie ihre Blutgefäße verengen, um beim Tauchen Sauerstoff zu sparen, können sie die Blutzufuhr zur Wunde verringern. Die schlauen Meeressäuger nutzen außerdem pflanzliche Heilmittel aus dem Meer und reiben sich an entzündungshemmenden Korallen.

Selbst große Wunden verschließen Delfine durch eine Art selbst gebildete Zellflicken so, dass kaum Dellen oder Narben zurückbleiben. Ihre bemerkenswerte Regenerationsfähigkeit verhilft den guten Schwimmern auch zu mehr Geschwindigkeit: 

Jungbrunnen: Ständige Selbsterneuerung

Manche Delfine sind schnelle Langstreckenschwimmer. Sie schwimmen am Tag bis zu 100 Kilometer weit und können bis zu 55 km/h schnell werden. Möglich macht das ihr stromlinienförmiger Körper, die enorme Rückstoßkraft ihrer Schwanzflosse und eine sehr glatte Haut: Die äußere Hautschicht schält und erneuert sich etwa alle zwei Stunden. Eine ständige Regeneration, die den Strömungswiderstand verringert und für die Wissenschaft genau wie die Selbstheilung sehr interessant ist.

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Auch der Orca ist ein Delfin

Wie groß werden Delfine?
Größter Delfin der Welt: Orca © IMAGO / Gerard LACZ

Delfine sind Säugetiere und gehören zur Ordnung der Waltiere, genauer zu den Zahnwalen.
Der größte Delfin der Welt ist der Orca oder Große Schwertwal, der tatsächlich zur Familie der Delfine (Delphinidae) zählt. Orcas können fast zehn Meter lang und über sechs Tonnen schwer werden und leben im Gegensatz zu den meisten anderen Delfinarten auch in den Polargebieten.

Berühmtester Vertreter: Großer Tümmler

Bekannt aus der Serie Flipper, sehen Große Tümmler aus, wie wir uns einen klassischen Delfin vorstellen. Sie sind weit verbreitet und leben meist in subtropisch-tropischen Gewässern. Aber auch in warm bis kalt-gemäßigten Breiten wie im Mittelmeer, um die Britischen Inseln und manchmal sogar bis in Nord- und Ostsee. Große Tümmler werden zwei bis vier Meter lang und haben eine relativ kurze Schnauze und sichelförmige Finne. Wesentlich häufiger in Europa ist aber der kleinere und buntere Gemeine Delfin.

Wo leben Delfine? Wo und wie schlafen sie?
Einer der buntesten: Gemeiner Delfin © IMAGO / blickwinkel

Nur im Halbschlaf

Höchstens etwa fünf Minuten können Delfine für tiefere Tauchgänge unter Wasser bleiben. Normalerweise tauchen sie mehrmals pro Minute auf, um Luft zu holen. Auch im Schlaf. Sie schlafen deshalb nie ganz. Eine ihrer Gehirnhälften ist immer wach. Der sogenannte Halbseitenschlaf.

Die Meeressäuger atmen durch ihr Blasloch oben am Kopf. Beim Ausatmen entsteht die typische Fontäne durch wegspritzendes Wasser, beim Untertauchen schließt sich das Blasloch sofort.

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Delfine können rosa sein – und in Flüssen leben

Nur sechs Arten von Flussdelfinen gibt es heute noch und alle sind vom Aussterben bedroht oder stark gefährdet. Sie leben im Süßwasser der großen Flüsse Südamerikas und Asiens. Vor allem im Amazonas und Orinoko, im Ganges, Indus und Mekong. Doch Unterwasserlärm, Verschmutzung, die Zerstörung und Zerstückelung ihrer Lebensräume, die Fischerei und die Klimakrise dezimieren ihre Bestände.

Flussdelfine sind an ihre Umgebung perfekt angepasst und unterscheiden sich von den Verwandten im Meer: Sie haben nur kleine Augen, ein umso besseres Echolot-System und häufig lange Schnäbel und breite Vorderflossen, mit denen sie im Schlamm wühlen.

Wie sehen Delfine aus? Können sie in Süßwasser leben?
Amazonasdelfin aka Rosa Flussdelfin © Michel VIARD / iStock / Getty-Images

Der Amazonasdelfin kann im Gegensatz zu den marinen Arten sogar rückwärts schwimmen, um sich auf Nahrungssuche durch bewachsene Überschwemmungsflächen zu schlängeln. Er wird auch Boto oder Rosa Flussdelfin genannt. Denn die erwachsenen Tiere sind tatsächlich rosa! Wir haben die pinken Flussbewohner auf einer Expedition ins Amazonasgebiet besucht, um auf Brasiliens Umweltprobleme aufmerksam zu machen.

Eine Schule Delfine

Delfine sind hoch soziale Wesen und sehr gesellig. Sie leben in Familienverbänden und Gruppen von teilweise über mehreren hundert, manchmal sogar 1000 Tieren. Delfinschulen werden diese Gruppen genannt. Die hoch sozialen Tiere kümmern sich umeinander, spielen miteinander, lehren den Nachwuchs und helfen sich gegenseitig. Sie schwimmen zum Beispiel gemeinsam los, um einen Artgenossen aus seichtem Wasser zurückzuholen. Auch wenn sie dabei alle zu stranden drohen. Und sie bringen verletzte Tiere an die Oberfläche, um zu atmen.

Warum werden Delfine gejagt? Was bedroht sie?
Am kleinsten und am seltensten: Maui-Delfine @ Sharon Jones / iStock / Getty-Images

So wundersam wie empfindlich – und dringend schutzbedürftig

Nicht nur Fluss-Delfine sind bedroht. Verschmutzung und Lärm durch Bohrinseln und Schiffe setzen auch den Meeresarten zu. Sie verlieren durch die industrielle Fischerei ihre Nahrung, landen als ungewollter Beifang in Fischernetzen, kollidieren mit Schiffen und werden von manchen Nationen bis heute bejagt. Auch Delfin-Tourismus und Fänge für Delfinarien sind ein Problem. Immer mehr Arten und Unterarten sind heute gefährdet.

Was tun?

Wir setzen uns für den Schutz der Delfine, für große, wirksame Schutzgebiete, mehr Kontrollen und eine nachhaltigere Fischerei ein, bekämpfen die Klimakrise und Lärm und Verschmutzung in den Meeren und betreiben wichtige Schutzforschung.

Ihr könnt uns dabei helfen!

Der Beitrag Delfine – Was Du schon immer über sie wissen wolltest erschien zuerst auf WWF Blog.


Source: New feed

Adventszeit, Kerzenzeit. Umweltfreundlich sind Kerzen aber meistens nicht. Wir zeigen, wie man es besser machen kann.

1) Kerzen killen Regenwald

Der Rohstoff, aus dem die meisten Kerzen hergestellt werden, die man im regulären Einzelhandel bekommt, heißt Paraffin. Das entsteht bei der Erdölverarbeitung quasi nebenbei. Wie bei allen Erdölprodukten fällt die Klimabilanz entsprechend aus: katastrophal.

Kerzen
Brennt da Erd- oder Palmöl? © Karreddula Raj/iStock/Getty Images

Daneben gibt es Kerzen aus Stearin — gewonnen aus tierischen oder pflanzlichen Fetten. Hier greifen Produzenten beispielsweise auf Kokosfett zurück, am liebsten aber auf — Ihr könnt es euch denken — Palmöl. Rund sechs Prozent des nach Deutschland importierten Palmöls fließen tatsächlich in Kerzen. Fast 90.000 Tonnen von 1,4 Millionen. Und wir wissen ja alle, dass für Palmölplantagen riesige Flächen Regenwald vernichtet werden. 

Tipp: Wenn Palmöl, dann aus nachhaltig zertifizierten Quellen. Gilt natürlich nicht nur für Kerzen. Ein einheitliches Siegel gibt es dafür nicht. Ein guter Hinweis sind aber Biosiegel und RSPO-Zertifizierung.

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2) Kerzen aus regionaler Biomasse sind King

Erdölausstieg und Umweltschutz beginnen schon beim Teelichtkauf. Die gute Nachricht: Es gibt naturschonende Alternativen zu Stearin und Palmöl, nämlich Kerzen aus Biomasse. Für solche “Bio-Kerzen”, werden ausschließlich nachwachsende Rohstoffe wie Fette und Öle verwendet, die bei der Lebensmittelproduktion oder in der Gastronomie als Rest anfallen. Daraus resultiert auch Vorteil Nummer zwei: Biomasse-Kerzen sind vergleichsweise günstig.

Tipp: Du erkennst Sie im Handel an der Bezeichnung “Bio-/Öko-Kerze”, meist steht “aus regionaler Biomasse” auf dem Etikett.

Nachhaltiger geht nicht. Also fast (siehe Fakt V). Ein weiterer problematischer Bestandteil gerade bei Teelichtern ist die Aluhülle. Deshalb: Wenn Teelicht, dann bitte ohne Aluminiumkleid. In alten Einmachgläsern kommt Kerzenschein sowieso viel romantischer …

3) Kerzen sind nicht vegan

Bei Kerzen aus Bienenwachs ist die Sache klar. Aber auch manche Kerzen aus Biomasse haben eine Ummantelung aus Bienenwachs, oder wurden aus tierischen Abfallprodukten aus der Lebensmittelherstellung recycelt. Bei Kerzen aus Stearin können ebenfalls tierische Stoffe enthalten sein. Veganer:innen bleiben deshalb nur Sojawachs und Raps.

Wermutstropfen: Soja- und Rapskerzen sind ähnlich teuer wie ihre nicht-veganen Schwesterprodukte aus Bienenwachs.

Tipp: Auf die Produktherkunft achten. Umso näher umso besser.

4) Für eine Kerze aus Bienenwachs schuftet ein Bienenvolk ein ganzen Jahr

Das erklärt auch, warum Kerzen aus Bienenwachs so verdammt teuer sind. Was wir als Bienenwachs kennen, schwitzen die Tiere in Form kleiner Plättchen aus. 1,2 Millionen solcher Plättchen ergeben ein Kilo reines Wachs. Das ist die gesamte Jahresproduktion eines einzigen Bienenvolks. Ein Luxusprodukt durch und durch. Dafür riechen Sie unverschämt gut…

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Ein Blick auf die Absatzzahlen für Kerzenprodukte macht außerdem deutlich: Bienenwachs kann keine Alternative sein. Bienenwachs ist selten und kostbar und macht nicht einmal ein Prozent der europäischen Kerzenproduktion aus.

Einkaufstipp: Wenn “Bienenwachskerze” draufsteht, muss die auch zu 100 Prozent daraus bestehen. Am besten auf regionale Herkunft achten. Und wie immer gilt: Bio ist besser. 

5) Kerzen selbst gießen ist kinderleicht

Und vor allem: ultimativ nachhaltig. Alles, was du fürs DIY-Kerzenglück brauchst:

Kerzenreste

Ein Stück Garn aus Biobaumwolle

Optional: ein ätherisches Öl

Hier DIY Tiktok, wie es dann weitergeht:

@wwf_deutschland

Wer hat schon mal selber ne #Kerze gemacht? 🕯🕯 #wwf #diy passend zur #earthhour 🌎 Macht mit! ist einfach #lernenmittiktok und spart Ressourcen. ♥

♬ Originalton — WWF Deutschland

Teure Kerzen sind nicht automatisch unbedenklich

Okay, okay, verstanden, kein Stearin, kein Paraffin, geht klar! Mit den nicht gerade preiswerten veganen Kerzen werde ich jawohl auf der sicheren Seite sein?! Ihr ahnt, was jetzt kommt: Nicht unbedingt. Sojaöl zum Beispiel ist ähnlich wie Palmöl ein “entwaldungskritischer Rohstoff”, für den insbesondere in Asien, aber auch in Südamerika gerodet wird was der Urwald (noch) hergibt. Leider sind Kerzenhersteller nicht gesetzlich zur Volldeklarierung verpflichtet und es ist schier unmöglich, als Verbraucher:in zu erkennen, ob ich mit der Kerze zum Dinnerdate nur romantische Stimmung erzeugen oder damit nicht nur im übertragenen Sinn ein Stück Tropenholz abfackle.

Kerzen zur Earth Hour: Kind vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Kerzen zur Earth Hour: Kind vor dem Brandenburger Tor in Berlin

Auftritt Deutsche Umwelthilfe (DUH): In ihrem Kerzencheck kann man blitzschnell nachgucken, wessen Kerzen aus was bestehen und woher es kommt.

Wir hoffen, eurem Kerzenglück steht jetzt wirklich nichts mehr entgegen. Wir schmelzen jetzt erstmal ein paar Reststumpen ein fürs ultimativ nachhaltige Kerzenglück. Und einen Anlass sie anzuzünden haben wir auch schon für euch: Am 27. März ist Earth Hour nicht vergessen. 

Und falls Du zuhause noch ein paar Paraffinkerzen rumliegen hast, sollen die freilich nicht im Müll landen: So einfach kannst du daraus wunderschöne Twisted Candles — die zur Zeit auf Tiktok trenden -, selbst herstellen: